Edingen-Neckarhausen - Vereine lehnen UBL-Idee ab Hundesport für Umzug

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hje/red
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Der Hundesportverein Edingen und der Verein der Hundefreunde Neckarhausen halten an dem zuletzt gefunden Kompromiss für einen neuen Standort fest. Zugleich lehnen sie den jüngsten Vorschlag der Unabhängigen Bürgerliste (UBL-FDP/FWV) dazu ab. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung beider Vereine vom Dienstag hervor.

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Durch das in Kürze entstehende Baugebiet Nord ist die Verlagerung des Neckarhäuser Hundesportplatzes notwendig. Die beiden Vereine sind zu einer Fusion bereit, „wenn die Rahmenbedingungen stimmen“. Der heutige Hundeplatz Edingen entspreche nicht den vom Deutschen Hundesportverband geforderten Maßen. Auch beim normalen Trainingsbetrieb seien Probleme zu erwarten. Immerhin würde der Verein bei einer Fusion über 400 Mitglieder stark und hätte mehr als 100 Aktive in mehreren Sparten. Bei einer Ansiedlung im Gewerbegebiet sehen die Vereine viele Nachteile, unter anderem den Lkw-Verkehr und die Parkplatzsituation.

Die Ansiedlung des Hundesportplatzes im Sportzentrum sei in einem Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden, der Verwaltung mit Bürgermeister Simon Michler an der Spitze und den Vertretern der Vereine (Jürgen Thoma, Richard Strauss, Klaus-Dieter Immerz) am 16. Oktober 2020 besprochen worden. Nachdem sich für eine Umsiedlung der Vereine einschließlich Gaststätte keine Mehrheit gefunden habe, hätten die Sportvereine schweren Herzens angeboten, die Gaststätte „Zum Toni“ am jetzigen Standort zu belassen. Auf ein Vereinsheim am neuen, zukunftsweisenden Standort sei man aber angewiesen. hje/red

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