Tempolimit überdenken

Von 
Frank Fiebiger
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Zum Thema Kontrollen auf der B 47.

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Gibt es in Südhessen nicht Gefahrenpunkte mit erhöhter Unfallhäufigkeit, an denen Geschwindigkeitsmessungen notwendig und wichtig sind? Offenbar sieht das Polizeipräsidium dies anders und blitzt an keinem Gefahrenpunkt, sondern da wo sich viel Geld verdienen lässt.

B 47, Worms Richtung Bensheim, Ende erster Bauabschnitt Bürstadt, zwei Spuren werden auf eine verengt, dahinter folgt eine leichte Links/Rechts-Kurvenkombination. Vor der Verengung Reduzierung auf 80 Stundenkilometer, an der Verengung auf 50 Stundenkilometer. Nach meiner Wahrnehmung gab es an dieser Stelle nach Ende der Bautätigkeit noch keinen einzigen Unfall.

Geschwindigkeitskontrolle der Polizei an der Verengung: 43 Prozent aller Autofahrer zu schnell. Aber das ist doch völlig normal! Warum soll man an einer Nicht-Gefahrenstelle, die laut Bericht mit 130 Stundenkilometer gefahrlos befahren werden kann, Tempo 50 einhalten? Dass die 130 Stundenkilometer sowieso zu viel auf dieser Bundesstraße sind, steht hier außer Frage. Wer hat denn diesen Unsinn mit den 50 Stundenkilometern festgelegt? Zumal durch ängstliche Fahrer, welche bremsen, vielleicht erst eine Unfallgefahr entsteht, die vorher gar nicht da war.

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Für Pkw und Zweiräder 80 Stundenkilometer und für Lkw über 3,5 Tonnen 50 Stundenkilometer (wegen der Gefahr des Aufschwingens/Kippens) an dieser Stelle wäre die bessere Lösung.

Das sollte Hessen Mobil sehr überdenken und das Polizeipräsidium Südhessen, um nicht der reinen Abzocke bezichtigt zu werden, berücksichtigen.