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Rotes Kreuz - Modernes Gebäude wird in sieben Monaten bezugsfertig sein / Stadt hat Pläne für das Modellprojekt entwickelt

Richtfest an der Rettungswache in Bürstadt

Von 
Christine Dirigo
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In der künftigen Fahrzeughalle stehen Bürgermeisterin Bärbel Schader (v.l.), Bauleiter Lukas Brehm und Rettungsdienstleiter Patrick Schönbeck . © Christine Dirigo

Bürstadt. Bei der neuen DRK-Rettungswache des Kreises Bergstraße konnte jetzt Richtfest gefeiert werden. Das Projekt kostet 1,6 Millionen Euro, ein Teil davon wird gefördert. Das Gebäude hat Platz für drei Fahrzeuge: das Notarztfahrzeug, ein Rettungs- und ein Krankentransportwagen. Das Gebäude bietet den Einsatzkräften die Möglichkeit, dass sie sich nach einer Fahrt komplett desinfizieren können. Außerdem gibt es einzelne Schlafräume für alle Mitarbeiter, einen Gemeinschaftsraum und eine kleine Dachterrasse.

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„Die Rettungswache wird 24 Stunden besetzt sein und ist ein Vorzeigeobjekt, denn alle DIN- und Hygienevorgaben sind zu hundert Prozent umgesetzt“, erklärt DRK-Kreisvorsitzender Arno Gutsche. Darüber hinaus ist das Gebäude mit einem externen Notstromaggregat verbunden. Auch das beim Einsatz mitgeführte Material kann separat desinfiziert werden. Die Bauzeit bisher dauerte noch nicht mal ein halbes Jahr. Gutsche bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Landrat.

„Bürgermeisterin Bärbel Schader war ebenfalls stolz und glücklich. Sie war auch in ihrer Funktion als Vorsitzende des DRK-Ortsverbands da, der direkt gegenüber des Neubaus seine Räume hat. „Wir haben gerade erlebt, wie schnell ein sicheres Haus nicht mehr da ist“, verweist sie auf die Flutkatastrophe. Sie war und ist froh über den Beschluss des Kreises, die neue Rettungswache in Bürstadt zu bauen. Hier gibt es den schnellen Zugang zur B 44, den auch die Feuerwehr nutzt, und man ist auch schnell auf der B 47.

Vorbild für weitere Gebäude

Der Plan für den Bau der Rettungswache ist beim Bürstadter Bauamt entstanden. Und weil die eingearbeiteten Normen unveränderlich sind, kann der Kreis mit den Plänen werben: Die Bürstädter Rettungswache gilt also als Modell für weitere Gebäude dieser Art. Landrat Christian Engelhardt meinte, es sei eine sehr moderne Baustelle.

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Das Gebäude erhält ein Flachdach. Deshalb gab es auch kein Richtfest mit Kranz und einer Rede. Auf dem Dach wird eine Solaranlage für Strom- und Wärmeversorgung installiert.

„Für die Einwohner im Kreis gibt es zuverlässige Hilfe von den Mitarbeitern des DRK. Zusammen mit den ehrenamtlichen Helfern entsteht eine schlagkräftige Gruppe“, war er sich sicher.

Bisher waren der Notarzt und die Einsatzfahrzeuge bei der benachbarten Feuerwehr untergekommen. Sie hatte auch die Hausmeisterwohnung zum Schlafen für den 24-Stunden-Dienst zur Verfügung gestellt. Das wird auch noch rund sieben weitere Monate nötig sein, denn so lange dauert es, bis der Neubau bezugsfertig ist. Wenn eine Mannschaft komplett ist, werden acht Mitarbeiter benötigt, die dann in der Rettungswache auf Einsätze warten.

Aktuell sind Teile der Einsatzkräfte gerade am Nürburgring und kümmern sich um die Versorgung der Feuerwehrleute und Hilfskräfte. Am Mittwoch sind sie gestartet und werden voraussichtlich eine Woche im Einsatz sein. Der Trupp aus dem Kreis besteht unter anderem aus hauptamtlichen Beschäftigten des DRK, aber auch Ehrenamtliche machen mit.

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