Pandemie Reihentests an Bürstädter Schule

Von 
Corinna Busalt
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Die EKS bleibt geschlossen, bis Ergebnisse der Testung vom Wochenende vorliegen. © Berno Nix

Bürstadt. Am Wochenende hat das Gesundheitsamt eine umfangreiche Testung an der Erich Kästner-Schule (EKS) in Bürstadt veranlasst. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag waren Soldaten der Bundeswehr vor Ort, um im Vorraum der Turnhalle Schüler der Abschlussklassen, Lehrkräfte, Reinigungskräfte sowie Kinder, die die Notbetreuung besucht haben, zu testen. Auf Anfrage bestätigte Gesundheitsdezernentin Diana Stolz, das Angebot habe sich an mehr als 200 Schüler sowie Personal der Schule gerichtet. Wie viele sich letztendlich testen ließen, ist dabei noch nicht bekannt. Notwendig wurde dieser Aufwand, weil es laut Stolz einen „sehr konkreten Verdacht“ gebe, dass es sich bei einem positiven Coronafall an der Schule um die britische Variante des Virus handle. „Es liegen mehrere Bestätigungen dieser Virus-Mutation im engen Umfeld der betroffenen Person vor“, sagt Stolz.
Bereits am Freitagabend teilte der Kreis Bergstraße mit, dass für die EKS ab sofort ein Betretungsverbot gilt. Bis weiterführende Testergebnisse vorliegen, bleibe die Schule geschlossen, informierte Schulleiterin Stephanie Dekker in einem Brief an die Eltern. Sie appellierte auch daran, die Kinder testen zu lassen, um Klarheit zu gewinnen. Quarantäne hat das Gesundheitsamt für die engen Kontaktpersonen angeordnet. Es empfiehlt bis auf Weiteres auch allen anderen Personen, die sich in der Schule aufgehalten haben, jegliche Kontakte einzuschränken.

Redaktion Redakteurin des Südhessen Morgen und zuständig für die Ausgabe Bürstadt/Biblis