Feuerwehrmusikzug - Alternative zum realen geselligen Beisammensein Närrische Musikstunde online

Von 
red
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Viel Freude haben die Musiker bei der närrischen Musikstunde, die in diesem Jahr online stattfinden musste. © Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim

Bürstadt/Hofheim. Eigentlich hätte der Feuerwehrmusikzug Bürstadt/Hofheim beim Rathaussturm in Bürstadt musiziert. Da dies jedoch aufgrund der Pandemie nicht möglich war, nutzten die Musikanten den Abend, um eine ihrer traditionellen Veranstaltungen – diesmal auf digitalem Weg – durchzuführen: die närrische Musikstunde.

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Lustig verkleidet trafen sich die Aktiven um 19.11 Uhr online, um einen bunten Abend zu feiern. Und diese Art der Ausführung hatte so ziemlich alles, was auch das Original zu bieten hätte: Nach einem Intro mit einer Videoaufnahme eines Fastnachtsauftritts der Vorsaison startete das Programm. Sabrina Rettig, das Musikzug-Tanzmariechen, schwang das Tanzbein zu fastnachtlichen Klängen, während eine Programmübersicht des Abends eingeblendet wurde.

Von Büttenreden bis Tanz

Den Auftakt in der Bütt macht der passionierte Fastnachter Gregor Ofenloch, der in einem Vortrag die Probleme des täglichen Lebens schilderte. Dann sollte es wieder musikalisch werden: Denn die Showtrommler des Musikzugs zeigten in einem Video im entsprechenden Show-Outfit ihr Können. Christopher Göttle erzählte in seinem karnevalistischen Vortrag als „babbisch Erna“ über seine unzähligen Versuche, ein paar Pfunde zu verlieren und wie sowohl er als auch sein Umfeld darunter zu leiden hätte. Tänzerisch kreativ ging es dann weiter mit einem Musiker-Zwergenballett, das anlässlich eines Geburtstags einstudiert worden war.

Auch zu gewinnen gab es etwas an diesem Abend: Per Glücksrad wurde sowohl ein Erwachsener wie auch ein Jungmusiker ermittelt, der je einen Getränkekorb als Preis erhält (einmal alkoholischen und einmal alkoholfreien Inhalts). Das große Finale des Abends bildete eine Bilderpräsentation mit dem Namen „Best of Fastnacht“, in der Impressionen von Veranstaltungen der vergangenen 14 Jahre zu sehen waren, bei denen teilweise kein Auge trocken blieb.

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Nach Ende des offiziellen Programms verbrachten die Musiker noch ein wenig Zeit miteinander, um sich zu unterhalten. Sie genossen es, sich mal wieder zu sehen und miteinander sprechen zu können, da es schließlich schon seit Monaten nicht mehr möglich ist, sich persönlich zu treffen.

Der Tenor des Abends war eindeutig: Die närrische Musikstunde online war eine sehr gelungene Veranstaltung, wozu wieder viele Musiker beigetragen haben. red