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Stadtplanung - Bürstadt schafft Voraussetzungen für den Umzug zum neuen Bauhof / Anwohner befürchten üble Gerüche

Mulchplatz erhält grünes Licht

Von 
sbo
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Bürstadt. Der Umzug des Grünschnittplatzes neben die Biogas-Anlage ist einen Schritt weiter. Das Bürstädter Parlament hat am Mittwochabend die planerischen Voraussetzungen dafür beschlossen – allerdings gegen die Stimmen der Freien Wähler.

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„Auf dem Mulchplatz stinkt es wirklich. Ich bin eigens hingefahren und habe mich umgesehen“, begründete Heinz Huth die Zurückhaltung der Freien Wähler. Noch ist der Sammelplatz des ZAKB nahe dem alten Bauhof in der Waldgartenstraße zu finden. Dort gibt es zwar kaum Wohnbebauung, dennoch habe sich ein Verein bereits über die Gerüche beschwert, berichtet Huth. Der neue Standort sei zum Teil nur 50 Meter von den nächsten Häusern entfernt. „Hier sind Klagen zu erwarten“, kündigt Huth an. Die Freien Wählern wollten zunächst eine Bürgerversammlung einberufen, um mit den Anwohnern über den Umzug zu diskutieren.

Das Gelände rund um den Bauhof soll neu sortiert werden. © Berno Nix

Die Bürger kämen auf jeden Fall noch zu Wort, wies Jürgen Eberle (CDU) daraufhin, dass das Verfahren noch ganz am Anfang stehe. Mit dem Beschluss würden lediglich der Bebauungsplan und der Flächennutzungsplan geändert. Im nächsten Schritt folge das Beteiligungsverfahren. Mit den Planänderungen wird das Gelände neu sortiert und die Flächen dem Bauhof, der ZAKB aber auch den Vereinen als Lagerplatz zugeordnet. Ein Stück Wiese bleibt der Natur überlassen. Angefahren werden soll das Gelände über die Abfahrt zur Pilzzuchtanlage und dann weiter parallel zur B 44. Die Mittelriedstraße ist damit aus dem Rennen. „Der neue Mulchplatz wird keinesfalls so übel riechen wie die frühere Biogas-Anlage“, betonte schließlich Erhard Renz (Grüne). „Die wurde schließlich von Gaunern betrieben.“ sbo

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