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1. Judo-Club - Zweimal Bronze beim bundesoffenen Sichtungsturnier in München / Jüngster sammelt Wettkampferfahrung

Herausragende Leistungen

Von 
red
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Florian Ruckteschler und Katharina Keltjens kämpften vor den Augen der Bundestrainer. © 1. Judo-Club Bürstadt

Bürstadt. Am Wochenende fand aufgrund der großen Teilnehmerzahl an zwei aufeinander folgenden Tagen das zweite bundesoffene Sichtungsturnier U16 des Deutschen Judo Bundes in München-Großhadern statt. Für die Teilnehmer vom 1. Judo-Club Bürstadt Katharina Keltjens, Florian Ruckteschler und Dimitar Atanassov war dies erneut die Möglichkeit, sich mit den besten Judoka ihrer Altersklasse aus ganz Deutschland unter den Augen der Bundestrainer im Wettkampf zu messen.

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Katharina Keltjens startete in ihrer Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm. Mit 19 Teilnehmerinnen traf sie erneut auf ein großes und starkes Teilnehmerfeld. Gewohnt konzentriert ging sie in den ersten Kampf gegen Krutsch aus Baden-Württemberg. Nach einer guten Leistung konnte sie sich im Boden durch einen Haltegriff den Sieg sichern. Den zweiten Kampf gegen Kaiser aus Nordrhein-Westfalen musste sie nach ausgeglichenem Kampf im Stand nach einer Aktion ihrer Gegnerin im Boden geschlagen geben. Somit ging für sie der Kampf um die Medaillen über den Umweg der Trostrunde weiter.

Platz drei für Keltjens

Nach zwei weiteren Siegen durch ihre Spezialtechnik im Boden gegen Rosinke und Saenz aus Berlin hieß es auf ins kleine Finale zum Kampf um Platz drei. In diesem Kampf konnte sie sich erneut steigern und zeigte gegen Hoeps aus Nordrhein-Westfalen eine starke Leistung. Nach einem Haltegriff im Boden ging sie als klare Siegerin von der Matte, belegte damit Platz drei und sicherte sich die Bronzemedaille. Damit hat Katharina bei ihrem zweiten Start bei einem Sichtungsturnier nach Silber jetzt mit Bronze die zweite Medaille in diesem Jahr erreicht und ihre tolle Bilanz weiter ausgebaut.

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In der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm startete Florian Ruckteschler mit 17 weiteren Kämpfern aus ganz Deutschland für den 1. Judo-Club Bürstadt. Seinen ersten Kampf konnte Florian gegen Islammov aus Baden-Württemberg nach einer Fußtechnik und anschließendem Hebel klar gewinnen. Weiter ging es für ihn gegen Rekk aus Bayern und Coric aus Baden-Württemberg. Hier konnte Florian durch einen dominanten Griff aktiv und taktisch klug seine Kämpfe gestalten und dadurch beide Kämpfe durch Strafen für die Gegner gewinnen. Im Halbfinale musste er gegen Gorbatchev ebenfalls aus Baden-Württemberg antreten. Lange Zeit verlief der Kampf ausgeglichen, und keiner der beiden konnte entscheidende Akzente setzen. Gegen Kampfende geriet Florian im Boden jedoch in einen Würgegriff und musste aufgeben. Auch für ihn hieß es damit auf ins kleine Finale und um Bronze kämpfen.

Nach der normalen Kampfzeit konnte sich weder er noch sein Gegner Melkonyan aus Bayern durchsetzen, und die Entscheidung fiel im Golden Score durch einen Haltegriff von Florian. Somit konnte auch er sich die Bronzemedaille sichern und seine erste Medaille auf einem Sichtungsturnier verbuchen.

Auch Atanassov glänzt

Der dritte und jüngste Teilnehmer, Dimitar Atanassov, hatte eine andere Zielsetzung für das Turnier. Für ihn als jüngster Jahrgang der Altersklasse lag der Fokus auf dem Sammeln von Wettkampferfahrung auf diesem Niveau. Dimitar startete in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm. Seinen ersten Kampf gegen Kondakov aus Sachsen konnte er mit einer Kontertechnik gewinnen. Danach musste er sich seinen beiden weiteren Gegnern Feldbusch (Thüringen) und Todi (Baden-Württemberg) geschlagen geben. Hierbei zeigte Dimitar gute Leistungen und eine weiter aufsteigende Form in seinen Kämpfen. Entsprechend stolz und zufrieden war auch Trainerin Nadine Müller, die durch aktive Betreuung bei den Wettkämpfen und eine tolle Vorbereitung die beiden Judoka Florian Ruckteschler und Katharina Keltjens insgesamt dreimal bei einem Sichtungsturnier 2022 auf dem Treppchen platzieren konnte. Aber nicht nur sportlich war es ein erfolgreiches Wochenende, denn neben dem wichtigen und anstrengenden Turnierverlauf stand auch die Vereinsgemeinschaft im Fokus, die durch gemeinsame Austausche am Abend gefördert wurde. red

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