Zirkus - Programm im Bürstädter Bürgerhaus geht nach drei Wochen zu Ende

Furioses Finale in der Manege

Von 
Fell
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Die Clowns freuen sich schon auf die große Vorstellung zum Abschluss der Bürstädter Ferienspiele. © Fell

Bürstadt. Drei Wochen lang hatten sich bis zu 110 Kinder im Bürstädter Bürgerhaus versammelt, um während der Sommerferien ein Zirkusspektakel auf die Beine zu stellen (wir berichteten). Die Schulkindbetreuung „Bärenhöhle“ mit Chefin Sandra Beilstein leitete die verschiedenen Arbeitsgruppen an, die sich jede auf ihre Art auf die große Abschlussvorstellung vorbereiteten. Da gab es tollkühne Akrobaten, Zauberer, Einradfahrer, Clowns, Jongleure oder Künstler auf der Balancierrolle. Dazu lernte Zirkusdirektor Phil seine Moderation und begabte Manegenbauer sorgten für das passende Umfeld für den großen Tag.

Gehörte der Vormittag dem ambitionierten Zirkusprojekt, so kam gemeinsames Spielen und Toben auf der alla hopp!-Anlage am Nachmittag nicht zu kurz. Auch die zwei Regentage wurden kreativ genutzt. So konnte jedes Kind sein eigenes T-Shirt bemalen. Darauf stand in großen, bunten Lettern „Zirkusstar“.

Dass diese Aussage ihre Berechtigung hatte, zeigten die Kinder beim Abschlussfest. Im Beisein von Bürgermeisterin Bärbel Schader, Erstem Stadtrat Walter Wiedemann, Sonnenbotschafterin Saskia I. und vielen Eltern, Großeltern und Paten, marschierten die begabten Artisten in die Manege ein.

Liebevoll mit viel Glitzer und Glamour geschminkt, zogen begabte Akrobaten eine mutige Show ab. Die große Gruppe baute Pyramiden in unterschiedlichsten Formen und ließ sich vom Publikum tüchtig feiern. Doch die Artisten des Zirkus „Ferienspilus Zirkikus“ glänzten auch mit Zaubertricks und überraschten die Zuschauer mit Einradfahrern und Jongleuren. Auch die Balancierrollen-Künstler faszinierten das Publikum. Und wie in jedem Zirkus waren es die Clowns, die für Schenkelklopfer sorgten. Herrlich geschminkt und in farbenfrohen Kostümen gekleidet, vollführten sie manchen Schabernack.

Bürgermeisterin Bärbel Schader war „stolz und froh, in so viele glückliche Gesichter schauen zu dürfen“. Der Lohn für das zauberhafte Zirkusprogramm – das die Kinder selbst zusammengestellt hatten – war ein lang anhaltender Applaus. „Wir hatten während der Wochen keinen Unfall“, berichtete Sandra Beilstein. Nur beim Auftritt verletzte sich eine kleine Akrobatin leicht. Sie wurde schnell verarztet und getröstet. Fell