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RV 03 Bürstadt - Tour führt mit Rekordbeteiligung nach zweimaligem Ausfall wieder an die italienische Adria

Ein Eldorado für die Radtouristen

Von 
red
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18 Teilnehmer vom RV 03-Radtouristen nahmen am Trainingslager an der italienischen Adria teil. © Walter Rissberger/RV 03 Bürstadt

Bürstadt. Die Not war für Radfahr-touristik-Fachwart des RV 03 Bürstadt Walter Rissberger groß. Zweimal fiel coronabedingt das Trainingslager in Igea Marina an der italienischen Adriaküste aus. Doch jetzt im Frühjahr war alles anders: „Alle standen in den Startlöchern, und mit 18 Teilnehmenden, darunter auch zwei Gäste, hatten wir eine Rekordbeteiligung.“

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Nach der weitgehend problemlos absolvierten Fahrt durch den Gotthardtunnel folgte eine Woche Sonnenschein. Nur wenige Regentropfen fielen, und somit stand dem Radfahrvergnügen nichts entgegen. Allerdings kam es zu einem Sturz, nach dem allerdings nur ein Schuh und ein Helm erneuert werden mussten. Und der eine oder andere Platten ist auch im heimischen Ried nicht zu vermeiden, aber Ersatzschlauch und Luftpumpe haben die Radfahrer immer dabei. Was macht Igea Marina bei den Pedaleuren so beliebt? „Die Tageshöchsttemperaturen sind im Frühling nicht viel anders als bei uns am Rhein, aber morgens sind sie dank der Nähe des Mittelmeers in der Regel schon zweistellig“, sagt Rissberger.

Und da ist das Hotel Strand, das günstige Halbpension und vor allem eine sportfreundliche und familiäre Atmosphäre bietet. Neben der sauberen Meerluft gibt es ähnlich wie im Ried ein Mittelgebirge mit bis zu 500 Meter hohen Bergen. Wer eher Schwarzwaldniveau mit vierstelligen Höhen bevorzugt, muss nur ein paar Kilometer weiter ins Landesinnere fahren.

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In der Radelwoche waren die meisten täglich mehrere Stunden unterwegs – in zwei Leistungsklassen. Doch in der Regel gab es immer ein Treffen auf der Tour, nach sehr abwechslungsreichen Strecken. Da gibt es bei Sogliano die 18 Tornanti, scharfe Kehren, mit gemütlicher Einkehr im Tal, die allerdings nur bei der Abfahrt beansprucht wird. Der Monte Tiffi ist auch bei der berühmten Radveranstaltung „Nove Colli“ zu erklimmen und bietet Steigungen von bis zu 18 Prozent. Verucchio erfreut mit einer malerischen Burg, und wer möchte, kann auch ins Ausland nach San Marino radeln.

Region hat viel zu bieten

Bei einer Tour nach Carpegna galt es für die ambitionierte Truppe gleich zweimal die 1000-Meter-Marke zu überwinden, verbunden mit einer entsprechend frischen Abfahrt zum Teil allerdings auf miserablem Asphalt. Dafür war dort bedeutend weniger Verkehr als im Odenwald. Die Region bietet noch mehr. Neben viel Kultur, zum Beispiel im nahen Ravenna, ist natürlich auch die italienische Küche nicht nur in Deutschland sehr beliebt. Vor Ort wurde in Sogliano gezeigt, wie der berühmte Grubenkäse (Fossa) entsteht, und mit seiner pikanten Note durfte er auch verkostet werden. Außerdem gibt es in Santarcangelo di Romagno die Ölmühle Paganelli, ein kleiner Familienbetrieb. Vor Ort bei einer Ölverkostung wurden verschiedene Ölsorten auf ein Stückchen Brot geträufelt, um die verschiedenen Geschmacksrichtungen zu testen.

Die Teilnehmer am Trainingslager waren nach der zweijährigen Pause begeistert, und jetzt hoffen die Radtouristen, dass es nicht wieder zu einer Zwangspause kommt und im nächsten Frühjahr in der zweiten Heimat an der Adria wieder eine sportliche Auszeit genommen werden kann. red

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