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CDU-Sommertour

„Das wird eine Bereicherung für Bürstadt“

Politiker besichtigen Orte, an denen in den kommenden Jahren viel Neues entstehen kann

Von 
Christine Dirigo
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Die Radtour der CDU führte zuerst aufs Freizeitkickergelände. © Christine Dirigo

Bürstadt. Mit dem Rad trafen sich die Bürstädter Christdemokraten am Waldschwimmbad, um von dort aus ihre Sommertour durch Bürstadt zu starten. Nach ein paar wenigen Tritten in die Pedale kam schon der erste Stopp, und zwar gleich gegenüber auf dem Freizeitkickergelände.

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Hierhin war Bürgermeisterin Bärbel Schader gekommen, um ihre Parteifreunde auf den aktuellen Stand im Beteiligungsprozess zu bringen. Ab dem Herbst dürfen die Bürger entscheiden, was aus den rund 30 000 Quadratmetern Fläche werden soll. „Dazu wollen wir nicht nur Jugendliche fragen, sondern alle Bürstädter“, sagte die Bürgermeisterin. Derzeit dient es den Skatern als Übungsgelände, der Pfeil- und Bogen-Club (PBC) hat sein Sommertrainingsgelände aufgeschlagen und der Dirt-Park für Mountainbiker ist hier untergebracht.

Der PBC und wahrscheinlich auch die Skater ziehen auf den Bildungs- und Sportcampus. Die Jugendlichen möchten auf dem Freizeitkickergelände eine Toilettenanlage und einen Grillplatz errichten. Toiletten machten aus Sicht der CDU wenig Sinn, wenn die Skater umziehen. „Wir können das Geld nur einmal ausgeben. Und wir sind nicht dafür, hier eine Grillhütte zu bauen. Diese Fläche wird an Relevanz verlieren, wenn der Campus erst mal fertiggestellt ist“, prognostizierte Alexander Bauer.

„KamÜ“ nimmt Formen an

Zweiter Haltepunkt war an den alten Lagerhallen in der Industriestraße. Dort nimmt das Projekt „KamÜ“, Kultur am Übergang, von Rüdiger Engert weitere Formen an. Engert war selbst nicht da, schickte aber seinen guten Freund, Künstler und künftigen Mieter eines der Ateliers, Ralf Löhr. Der führte die beeindruckte Gruppe durchs Gebäude. Das Erdgeschoss und das Dachgeschoss sind halb fertig. Das Dach ist bereits erneuert worden, die Balken aber weiterhin zu sehen. Überall wurden schon neue Fenster installiert. „Später soll alles behindertengerecht sein“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzende Ursula Cornelius.

„Das ist eine Bereicherung für Bürstadt und wird bestimmt auch viele Leute aus der Nachbarschaft anziehen. Das wird ganz toll, wenn es fertig ist“, schwärmte Cornelius. In den Lagerhallen sollen Ateliers für Künstler und ein Yogaraum für Stefanie Engert, die ausgebildete Yogalehrerin ist, entstehen.

Der letzte Stopp der Sommertour war am Beethovenplatz. Mitglied und Ehrenbürger Walter Wiedemann erinnerte an die frühere Nutzung, unter anderem für das Zeltfest der Sängerlust, die inzwischen auf dem eigenen Gelände in der Loscher Straße feiern. Auf dem Beethovenplatz gab es früher Flohmärkte, und auch mancher Zirkus hat hier Station gemacht. „Die 2500 Quadratmeter in der südwestlichen Ecke sind an die Behindertenhilfe Bergstraße verkauft, die dort ein Wohnprojekt plant“, schilderte Ursula Cornelius.

Die Bäume sollen erhalten bleiben, eine Zusatzbepflanzung sei angedacht. Zum Abschluss ging es zum „Sophie‘sche“, wo ein leckeres Buffet auf die Truppe wartete. Der nächste Sommertour-Termin ist am Montag, 1. August. Dann geht es um 18.30 Uhr zum Gelände der ehemaligen Gärtnerei Haller. cid

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