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Politik - Sachstand „Green Carta“ im Umweltausschuss

Bürstadt weiter auf grünem Weg

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cid
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Riedrode. Franz Gärtner stellte dem Umweltausschuss die bisher entwickelte „Green Carta“ vor. Der Agendatisch Naturschutz hat sich dazu von anderen Städten inspirieren lassen und Vorlagen genutzt, diese aber speziell auf Bürstädter Bedürfnisse und Belange angepasst. Gärtner war zusammen mit Marion Brandner in die Sitzung gekommen. 2017 war der Agendatisch gebeten worden, sich um eine Baumschutzsatzung zu kümmern. Daraus hat sich ein Arbeitskreis entwickelt, der Werbung für alles Grüne in der Stadt machen wollte, und daraus ist die Carta entstanden.

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„Sie enthält Ziele und Handlungsempfehlungen für Nachhaltigkeit. Es gibt darin sieben Felder, und wir haben sehr viel Arbeit hineingesteckt“, so Gärtner. Ebenso liegt die Baumschutzsatzung vor und konnte ebenfalls vom Agendatisch präsentiert werden. Sämtliche Fraktionen gaben grünes Licht für die Weiterarbeit an der Green Carta. Es fehlt noch einiges, bis der Entwurf druckfertig vorliegt, unter anderem die gesamte grafische Gestaltung samt Fotos. Derzeit sind nur Beispielbilder vorhanden. Und an einigen Details muss noch gefeilt werden.

„Stadtradeln eine gute Sache“

Lothar Ohl (SPD) stellte den Antrag seiner Fraktion zum Thema Stadtradeln vor. 2020 hat Bürstadt zum ersten Mal teilgenommen und dieses Jahr haben die Teilnehmer 6000 Kilometer mehr erradelt. „Das ist eine gute Sache, die wir weiterführen sollten“, so Ohl. Ebenfalls hatten die Radfahrer mit „RADar“ viele Sachen gemeldet, die zu verbessern wären, unter anderem in der Radinfrastruktur. Das kann durchaus auch über den Mängelmelder auf der Homepage funktionieren. Einmal im Jahr hätte die SPD einen Bericht über das, was gemeldet wurde und was sich schon getan hat. Der Antrag wurde einstimmig so empfohlen.

Die CDU beantragte neue Öffnungszeiten des ZAKB-Wertstoffhofs im Zuge des Umzugs auf die Biogasanlage. „Und außerdem sollten auch Elektrogeräte, Lampen und Ähnliches angenommen werden, was sonst immer in Heppenheim abgegeben werden musste“, erläuterte Ursula Cornelius (CDU). Bürgermeisterin Bärbel Schader entgegnete, dass sobald der Bebauungsplan durch die Stadtverordnetenversammlung durch sei, Gespräche mit ZAKB anstünden. „Es soll ein ‚moderner Wertstoffhof werden, und der Betrieb hat bestimmt nichts gegen erweiterte Öffnungszeiten“, machte sie deutlich.

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FW-Antrag fällt durch

Der Änderungsantrag der Freien Wähler scheiterte. Svenja Halkenhäuser forderte, dass der Standort Biogasanlage aufgegeben und noch einmal eine alternative gesucht wird. Grund dafür seien Geruchsbelästigungen – die Wohnbebauung beginnt etwa 50 Meter entfernt. Die übrigen Fraktionen wunderten sich über diesen Antrag, da der Umzug kurz bevorstehe und die Anlage alle Anforderungen an Lagerung und der Anfahrt erfülle. Die Abstimmung fiel mit acht Stimmen dafür und zwei Enthaltungen (FW) aus.

Dem Prüfantrag der SPD konnten alle Fraktionen zustimmen. Die Stadt wird schauen, ob bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr in der Kernstadt und den Stadtteilen Bedarf an wohnungsnahen, für sie reservierte Kfz-Stellplätze bestehe. „Wir möchten gerne wissen, ob es dafür Bedarf gibt und wenn ja, die Stellplätze gerne einrichten lassen“, so Saskia Wenz. Darüber soll es ein Gespräch mit Stadtbrandinspektor Uwe Schwara geben. cid

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