Quartiersbüro

Bis zu 1000 Euro für gute Ideen in Bürstadt

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Bürstadt. Wer eine gute Idee hat, um mehr Leben ins Viertel zwischen Freibad und Riedbahn zu bringen, kann dafür auf finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 1000 Euro hoffen. Für Projekte wie ein Stadtteilfest, Mitmachaktionen, Kunstprojekte oder auch ein gemeinsames Picknick stehen Fördermittel zur Verfügung. Zuständig dafür ist das Quartiersbüro am Beethovenplatz. Das Büro ist gleichzeitig auch Geschäftsstelle für das Fördergebiet östliche Kernstadt und damit zuständig für den sogenannten Verfügungsfonds - „ein Förderbudget zur Verwirklichung von Ideen und Projekte für das Quartier, entstanden aus bürgerschaftlichem Engagement“, erklärt Quartiersmanager Oliver Haberer. Jedes Projekt kann mit bis zu 1000 Euro gefördert werden. Insgesamt stehen mehr 20 000 Euro zur Verfügung.

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Einladung zum Mitmachen

Stefanie Reis von der Sozialagentur Fortune © str

Wie Bürgermeisterin Bärbel Schader bereits erläutert hatte, wird der Verfügungsfonds aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ gespeist. „Die Gelder sind vorhanden, Bürger und Stadtteilakteure müssen diese nur abrufen“, lädt Oliver Haberer zum Mitmachen ein. Anträge können Privatpersonen, Vereine und Institutionen mit Bezug zur östlichen Kernstadt stellen. Das Antragsformular ist im Quartiersbüro erhältlich.

Das Quartiersteam Oliver Haberer und Stefanie Reis beraten und unterstützen dabei, so dass aus Ideen förderfähige Projekte werden und begleitet diese bei der Umsetzung. „Wichtig ist, dass der Antrag vier Wochen vor Projektbeginn gestellt wird“, erklärt Reis. Die Genehmigung erfolgt über das Gremium des Verfügungsfonds, bestehend aus Vertretern der Sozialen Partnerschaft, der Bürgerstiftung, der Schulgemeinde und der Bürgerschaft aus dem Quartier.

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Förderfähig sind dabei soziale, kulturelle, nachbarschaftsfördernde und integrativ wirkende Maßnahmen. Als Beispiele nennen Haberer und Reis Hilfs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche oder für Senioren, Aktionen wie Sport im Park, Theater- und Kreativkurse oder Verschönerungsaktionen. Erste Mittel sind im vergangenen Jahr beispielsweise für Projekte zum Freiwilligentag ausgezahlt worden.

Ziele und Zeitplan

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Der Förderantrag besteht aus einer Kurzbeschreibung des Projektes, zudem müssen die Verantwortlichen und die Projektziele genannt werden. Ein Finanzierungs- und Zeitplan gehört ebenfalls dazu. Für die Genehmigung wichtig sind zudem Kriterien, wie das Projekt etwa die unterschiedlichen Generationen, Milieus und Ethnien im Gebiet einbindet, in welcher Form das Projekt Selbsthilfe und Teilhabe der Bürger unterstützt.

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Das Ganze soll möglichst unbürokratisch ablaufen. „Wir unterstützten beim Ausfüllen des Antrags und bei allen weiteren Schritten“, betont Stefanie Reis. red