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Ortsbeirat - Scheib gibt Nordheimern Auskunft

Verkehr zum Rhein weiter Thema

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cid
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An der alten Feuerwehr könnten E-Ladesäulen entstehen. © Christine Dirigo

Nordheim. Der Bibliser Bürgermeister Volker Scheib hatte im Nordheimer Ortsbeirat jede Menge Anfragen zu beantworten. Es ging beispielsweise um den Runden Tisch über den Weg zum Rhein, der bisher noch nicht stattgefunden hatte. CDU-Fraktionschef Christopher Wetzel fragte hier nach. Scheib erläuterte, dass eine Verkehrsschau stattgefunden habe und der Parkraum in der Schleegasse, einer der Straßen, die Richtung Rhein führen, neu geordnet werden soll. „Wahrscheinlich werden wir Parkbuchten einzeichnen. Wir müssen das im Kontext sehen, weil die Eingriffe sich auf die Nachbarstraßen auswirken“, erläuterte Scheib. Und er bat darum, den Runden Tisch erst im Frühjahr einzuberufen, wenn das Parkkonzept schon eingeläutet ist. Das war aber nicht im Sinne von Wetzel. Er plädierte dafür, ihn noch in diesem Jahr stattfinden zu lassen und nur die außerörtlichen Punkte zu betrachten.

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Scheib hatte vorher berichtet, dass das Wasserschifffahrtsamt (WSA) sämtliche gemeindeeigenen Schilder abmontiert hatte und eigene mit dem Wortlaut „Betriebsweg“ aufstellen ließ. „Ab diesem Schild sind wir nicht mehr zuständig und haben keinen Einfluss mehr auf das Treiben am Rhein. Sämtliche Anliegergemeinden mussten das so hinnehmen. Das ist für uns eine äußert schwierige Konstellation“, betonte der Bürgermeister. Teile des Parkplatzes am Rheinufer seien vom WSA an die Gaststätte Zur Rheinfähre/ Fauti verkauft worden. Auch hier habe die Gemeinde keine Handhabe mehr. Im Ortsbeirat war man dafür, den Runden Tisch noch dieses Jahr zu veranstalten.

Ortsvorsteherin Renate Weissbrodt hatte Ladesäulen für E-Autos und eine Packstation beantragt. Beides könne innerorts zwischen Altem Rathaus und alter Feuerwache angesiedelt werden. Weil es die E-Ladesäulen immer nur doppelseitig gibt, müssten vor dem alten Feuerwehrturm zwei Parkplätze umgewidmet werden. „Das heißt aber auch, die müssen rund um die Uhr freigehalten werden, “, so Scheib.

Packstation braucht Strom

Kirsten Kreider (CDU) fragte nach, wie hoch überhaupt der Bedarf nach solchen öffentlichen Ladestationen sei: „Wer sich ein E-Auto kauft, macht sich ja vorher Gedanken darüber, wo er es aufladen kann, und die meisten haben ja eigene Grundstücke hier.“ Ohne diese Grundlage und ein Feedback der Bürger, ob diese genutzt würden, könnte die Gemeinde das nicht machen, betonte der Bürgermeister.

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Auch die Packstation würde an den Turm herangerückt werden, weil dort ein Trafo steht und die Station einen Stromanschluss braucht. Dort ist sie rund um die Uhr verfügbar. „Allerdings wird sie lediglich für Pakete bis zur mittleren Größe zu nutzen sein, und sie wird einen Briefkasten haben.“ Die Post käme einmal täglich“, so Scheib. Mit diesem Standortvorschlag wird die Gemeinde bei DHL anfragen. cid

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