AdUnit Billboard
Bürgerstiftung Biblis - Therapie in der Türkei ein großer Erfolg

Vadim hat bei den Delfinen lächeln gelernt

Von 
red
Lesedauer: 

Biblis. Der kleine Vadim hat viel gelernt während seiner Delfintherapie in der Türkei: mehr Geduld. Und ein Lächeln gelingt ihm inzwischen auch. Möglich machte den zweiwöchigen Aufenthalt eine Spendenaktion, zu der die Bibliser Bürgerstiftung aufgerufen hatte. Nach der Rückkehr der Familie trafen Gisela Gibtner und Roland Woll von der Bürgerstiftung Vadims Vater Denis Brumm, der stolz und mit strahlenden Augen von den Fortschritten seines Sohnes berichtete. So hält Vadim jetzt länger Augenkontakt, und er kann lächeln. Seine Körperbewegungen sind deutlich besser koordiniert. Er ist ausgeglichener, geduldiger, konzentrierter und mehr an seiner Umwelt interessiert. Und vor allem: Vadim lässt körperliche Kontakte nun auch von fremden Menschen zu.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Ein Stück Hoffnung

Eine Delfintherapie sei durchaus umstritten, räumt Gisela Gibtner ein. Wer aber die akribischen Aufzeichnungen der Mutter über die Fortschritte ihres Sohnes gelesen und dem glücklichen Vater zugehört habe, müsse feststellen, dass die Therapie für die Familie Brumm ein großes Stück Glück bedeutet – verbunden mit der Hoffnung, dass weitere Therapien sich lohnen und die Entwicklung des Jungen voranbringen. Die Bürgerstiftung dankt deshalb – auch im Namen von Familie Brumm – allen, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben. Bisher hätten sich die Eltern als Einzelkämpfer gefühlt. Die große Unterstützung habe ihnen das Gegenteil bewiesen.

Der kleine Vadim schwimmt mit einem Delfin. © Bürgerstiftung Biblis

Im April hatte die Bürgerstiftung Biblis zu der Spendenaktion aufgerufen, um dem fünfjährigen Vadim Brumm eine weitere Delfintherapie zu ermöglichen. Bei dem kleinen Jungen wurde vor drei Jahren frühkindlicher Autismus festgestellt. Bei einer früheren Therapie hatte er gute Fortschritte gemacht, deshalb setzten die Eltern ihre Hoffnungen auf diese – sehr kostspielige – Reise.

Viele Bibliser, aber auch Leute aus der Umgebung, waren von den Bemühungen der Eltern berührt und spendeten auf das Sonderkonto, das die Bürgerstiftung Biblis eingerichtet hatte. So konnte bis zur Abreise der Familie im Mai genügend Geld aufgebracht werden, um alle Kosten der Therapiereise zu decken.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Mittlerweile hat auch die Rentenkasse eine vierwöchige Reha-Maßnahme in einer speziellen Klinik für Autismus Zeit genehmigt. Für die Familie war das nach jahrelangen erfolglosen Anträgen ein wichtiges Zeichen, das Hoffnung macht. red

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1