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Reit- und Fahrverein

Pandemie kann Reiter nicht stoppen

Trotz abgesagter Veranstaltungen bewegt sich auf dem Gelände in Biblis einiges

Von 
Jutta Fellbaum
Lesedauer: 
Claudia Schmidt (v.l.), Christa Arnold, Manfred Schramm, Peter Morew, Karin Eib, Fritz Wetzel für Tochter Christine Moser und Vorsitzender Martin Peters. © J. Fellbaum

Biblis. Zur Jahreshauptversammlung hatten sich die Mitglieder des Reit- und Fahrverein Biblis (RuF) unter dem Hallenvordach getroffen. Vorsitzender Martin Peters berichtete von ständig sich ändernden Coronabestimmungen, die den Trainings- als auch Turnierbetrieb empfindlich gestört haben. Auch Feste und Feiern konnten nicht stattfinden, oder wurden wie das Gurkenfest „to go“ veranstaltet.

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Unter Pandemie-Bedingungen konnte jedoch das 69. Reitturnier als reines Springturnier bis Klasse S*– ohne Kreismeisterschaften – veranstaltet werden. Zudem war Biblis der Austragungsort der Youngster Tour 2021, und auch das Jugendchampionat der Dieter-Hofmann-Stiftung konnte organisiert werden. Zu den ausgeschriebenen 20 Prüfungen waren 1320 Nennungen eingegangen (wir berichteten). Ferner wurden alle Prüfungen von ClipmyHorse per Livestream im Internet übertragen. Diese Übertragung hatte der Verein im Rahmen eines Wettbewerbes gewonnen.

Ehrungen

Zum Ehrenmitglied ernannt: Christa Arnold, Franz-Georg Wetzel, Peter Morew, Franz Jäger, Manfred Schramm.

65 Jahre: Franz-Georg Wetzel, Karin Eib.

50 Jahre: Marion Motaln, Sabine Frieß.

40 Jahre: Ludwig Seib, Peter Morew, Rudolf Morbitzer.

25 Jahre: Claudia Schwöbel, Marco Schumacher, Ralf Wetzel, Christine Moser, Anne Fenzel. Fell

Zur Veranstaltung waren 150 Zuschauer auf der Anlage erlaubt und eine Ein- und Auslasskontrolle geplant. Aber selbst unter diesen besonderen Bedingungen war es eine gelungene Veranstaltung, führte Martin Peters zufrieden aus. Bedauert wurde, dass das geplante Western-Turnier der Pandemie zum Opfer fiel. Durch viele Turnier-Absagen hatten die Reiter im Vorfeld nicht ausreichend Punkte für die Western-Tour-Trophy sammeln können. Auch die Jugendweihnachtsfeier musste abgesagt werden, da zu diesem Zeitpunkt die Inzidenzen stark anstiegen.

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Der vor acht Jahren sanierte Reitboden erhielt durch eine kleine Sanierung eine Auffrischung. Nachdem Angebote eingeholt und Fördergeldanträge gestellt waren, konnten im Juli die Arbeiten beginnen. Diese wurde zu zwei Dritteln von einer Fachfirma übernommen, die restlichen Arbeiten wurden in Eigenleistung erbracht. So konnten die Kosten auf etwa 8000 Euro reduziert werden. Sein Dank galt Dieter Fries und Timo Müller für deren Unterstützung bei diesem Projekt.

Von 2023 an sollen die Arbeitsstunden von 30 auf 40 Stunden im Jahr erhöht werden. Beim Blick in die Zukunft machte Peters deutlich, dass auch die beiden Dressurplätze einer besonderen Pflege bedürfen. Zudem will der Verein das Flutlicht der Außenanlage als auch in der Halle mit sparsamen LED-Lampen ausrüsten.

In seine abschließenden Dankesworte schloss Vorsitzender Peters neben den ehrenamtlichen Helfern auch die Bibliser Landwirte und Gemeindegremien mit ein. Zudem bedankte er sich beim Kreis Bergstraße und dem Land Hessen für die Fördergelder „zum Erhalt der Sportanlagen“.

Großes Interesse am Voltigieren

Jugendwartin Patricia Helfrich zeigte sich froh darüber, dass auch die Voltigierabteilung wieder trainieren kann. „Die Nachfrage ist sehr hoch“, erklärte sie. Trotz Corona konnte den beiden Vereinspferde Max und Cobi genug Bewegung verschafft werden.

Einen positiven Kassenbericht legte Rechnerin Natascha Felde vor – Dank der Zuschüsse und treuer Sponsoren. Kassenprüferin Regina Gabler bestätigte eine einwandfreie Buchführung und bat um Entlastung des Gesamtvorstandes. Diese wurde einstimmig gewährt.

Freie Autorin

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