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Rückblick - DLRG Biblis begleitet Castor-Transport und hilft bei der Bergung gekenterter Boote / Schwimmunterricht fehlt schmerzlich

Lebensretter auch in der Krise im Einsatz

Von 
Jutta Fellbaum
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Die Vorsitzenden Daniel Hofmann (r.) und Christian Schäfer (r.) mit Nadja Barcinek (2.v.r.) Konstantin Großmann und Heike Höfer. © Jutta Fellbaum

Biblis. Das vergangene Jahr war auch für den DRLG Ortverband Biblis nicht einfach. Das stellte Vorsitzender Christian Schäfer bei der Generalversammlung fest. Dabei berichtete er auch von Ausbildungen, die Corona-bedingt zum größten Teil online durchgeführt wurden. Jeweils dienstags boten verschiedene Ausbilder aus dem Kreis Zoom-Konferenzen an. „Das ist gut angenommen worden“, lautete Schäfers Fazit.

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War die Vereinsarbeit bis zum März vergangenen Jahres noch in geregelten Bahnen verlaufen – sogar die Jugendversammlung und eine Kreisvorstandssitzung konnten durchgeführt werden – stand danach die Erarbeitung eines Hygienekonzeptes an erster Stelle. Aber auch die Pflege- und Wartungsarbeiten an den Einsatzfahrzeugen liefen ehrenamtlich weiter. Beim Abfüllen von Desinfektionsmitteln wurde Amtshilfe geleistet, bei der Rettung von gekenterten Booten auf dem Rhein und am Kiesloch packten die Bibliser Lebensretter mit an. Bei der Absicherung des Castrotransports leisteten fünf Einsatzkräfte zudem 63 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

Die Neuanschaffung von Taucheranzügen hat die Gemeindevertretung mittlerweile genehmigt. Von den Gesamtkosten von 8400 Euro übernimmt die Gemeinde 5400 Euro. Das Land Hessen steuert 3000 Euro bei. Beim Füllen der Taucherflaschen half Dirk Ess von der Feuerwehr Biblis. Für Speis’ und Trank gehört Tanja Ess zu den „heimlichen Engeln“ des Vereins.

Schatzmeisterin Anette Kissel bot einen Überblick über Ein- und Ausgaben. Für ihre sorgfältige Arbeit bekam sie von Kassenprüfer Sven Vollrath viel Lob. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

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Positives konnte auch Jugendleiterin Britta Fischer berichten. Wegen der Sanierung des Lampertheimer Hallenschwimmbads kam das Schwimmen zu kurz. Großen Zuwachs hatte dagegen das JRT-Team mit Kindern über zwölf Jahre. Jetzt warten alle Mitglieder auf die Wiedereröffnung des Hallenbades. Ende Oktober soll dort der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden. Denn besonders groß ist die Nachfrage nach Schwimmunterricht. Bürgermeister Volker Scheib freute sich, „dass die DLRG-Familie“ funktioniert. Deutlich machte er, dass es einen „Badesee 2.0“ nicht geben würde. Jedoch besteht das Ziel, das Naherholungsgebiet rund um den Gemeindesee aufzuwerten. Zudem informierte er, dass die Wasserqualität ganzjährig untersucht würde. Christian Schäfer sicherte dabei die Unterstützung der DLRG zu.

Einen besonderen Grund zur Freude: Heike Höfer hat die Prüfung zur Tauchlehrerin bestanden, für den teuren Kurs erhielt sie einen Zuschuss aus der Vereinskasse. Sichtlich gerührt dankte sie den Mitgliedern und wurde mit großem Applaus belohnt.

Bei den Ehrungen gab es viele Glückwünsche für Günther Reiling, der seit 50 Jahren Mitglied ist. Konstantin Großmann und Nadja Barvinek sind seit 25 Jahren im Verein.

Freie Autorin

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