Deutsches Rotes Kreuz - Zum ersten Blutspendetermin in Biblis in diesem Jahr kommen 112 Freiwillige Gurkenhoheiten gehen mit gutem Beispiel voran

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Gurkenkönigin Noemi I. und Prinzessin Kyra spenden beim Termin des DRK Blut. © Stefanie Reis

Biblis. Leckere Gurken und Gurkenhoheiten sorgten bei der Blutspende des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Biblis für gute Laune und Vorbildfunktion. „Wir möchten mit gutem Beispiel vorangehen und gerade jungen Leute zeigen: Geht zur Blutspende, rettet damit Leben“, erklärte die Bibliser Gurkenkönigin Noemi I., die zum ersten Mal Blut spendete. Ihre Prinzessin Kyra war ebenfalls dabei, für sie war es das zweite Mal. Alle Spender bekamen vom DRK Biblis am Ende als Dankeschön zudem eine Dose Gurken.

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„Ein bisschen aufgeregt bin ich schon“, verriet Noemi I. vor der Spende. Die beiden Gurkenhoheiten möchten ihr Amt als Botschafterin von Biblis auch für diesen „guten Zweck“ nutzen und auf die Wichtigkeit von Blutspenden aufmerksam machen. Gerade während der Corona-Pandemie, denn die reguläre Patientenversorgung mit Blutpräparaten muss weiterhin gesichert werden. „Wir möchten Vorbilder sein und hoffen, wir können weitere Menschen dazu motivieren, auch Spenden zu gehen“, meinte Kyra.

Zur ersten Blutspende in diesem Jahr in Biblis kamen diesmal 112 Freiwillige vorbei, darunter sieben Erstspender wie Noemie I. Die Blutspende fand erneut in der Riedhalle statt, da hier die Platz- und Abstandsverhältnisse optimal gegeben sind. „Zudem müssen sich Spender vorab für einen Termin anmelden“, erklärte Silke Wetzel vom Team des DRK Biblis. Die meisten nutzen hierfür die Online-Anmeldung.

Vor Ort ging es für die Spender zu den bereits bekannten Stationen: vorab Temperaturmessen, Anmeldung, Fragebogen zur medizinischen Vorgeschichte, Labor, erneut Temperaturmessung, Blutdruckmessung und Messung des Eisenwertes im Blut. Dann folgten das Arztgespräch, die Blutentnahme und der Ruhebereich. Die Gurkenhoheiten konnten zudem bestätigen, dass die Blutspende sehr sicher abläuft.

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Das Personal vom DRK Biblis trifft in Zusammenarbeit mit dem Team des Blutspendediensts seit der Corona-Pandemie zusätzlich zu den regulären Hygienestandards noch weitere strenge Schutzmaßnahmen. Dazu gehört schon am Eingang der Riedhalle das Messen der Temperatur, FFP2-Masken werden an alle Teilnehmer ausgehändigt und mehrmaliges Händedesinfizieren gehört mit zum Ablauf. Weiterhin werden Menschen mit Erkältungssymptomen grundsätzlich nicht zur Blutspende ein- und zugelassen.

Für Noemi I. und Kyra war die Blutspende seit Langem mal wieder ein „offizieller“ Termin, entsprechend waren sie mit Schärpe, Diadem und Zepter vorbeigekommen. Sie wurden 2019 für ein Jahr zu Gurkenhoheiten auf dem Gurkenfest gekrönt, da dieses im Jahr 2020 Corona-bedingt nicht stattfand, stimmten beide zu, weiterhin im Amt zu bleiben. Termine gäbe es keine, leider könnten sie sich aufgrund der Pandemie nicht so im Ort engagieren, wie sie es gerne tun würden. „Mit anderen Hoheiten sind wir in Kontakt“, berichteten sie. Manche hätten ihr Amt abgegeben, doch die Mehrheit sei geblieben, so wie sie. „Wir hatten heute zudem einen Gurkenkönig vor Ort“, sagte Silke Wetzel schmunzelnd. Einer der Spender hätte verraten, dass er bei seinem Junggesellenabschied zum Gurkenkönig ernannt worden sei. Bei so vielen Gurkenhoheiten passt das Dankeschöngeschenk des DRK an alle Teilnehmer gut. „Wir verschenken immer regionale Produkte, diesmal gab es zufällig auch Bibliser Gewürzgurken von der Gurkeneinlegerei Hundeck“, erzählte Wetzel. str