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Tennisclub Bürstadt

Der Hitze getrotzt

Vier Tage Camp mit 28 Kindern erstmals unter Damentrainer Julian Ketteler

Von 
Christine Dirigo
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Eines der Spiele beim Camp des TCB ist Tennis-Baseball. Dabei wird der Ball mit dem Schläger so weit wie möglich geschlagen, und der Schläger startet die Runde von Feld zu Feld. Die andere Mannschaft versucht, den Ball so schnell wie möglich zu fangen und in den Sammelkorb zu werfen. © Christine Dirigo

Bürstadt. Die 28 Kinder sind trotz der heißen Woche total motiviert und mit voller Begeisterung beim Tennis-Camp des TC Bürstadt ((TCB) dabei. „Und noch dazu sind die Kinder lieb, und es gibt kaum Zankereien untereinander. Es herrscht ein richtiger Teamgeist“, sagt Campleiter Julian Ketteler, der auch die Damenmannschaft trainiert.

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Er hat für den TCB das erste Mal das Feriencamp organisiert, wobei er schon etliche woanders geleitet hat. Für das meist sechsköpfige Helferteam hat er einige Damen aus seiner Mannschaft gewinnen können. Der Nachwuchs ist zwischen fünf und 14 Jahre alt. Zehn von ihnen hatten keine Vorerfahrung im Tennis. Viele von ihnen sind aber auch sogar schon Mitglied im TCB. „Es gibt eine Zwölfergruppe, die erstaunlich gut spielt“, zeigt sich der Campleiter überrascht. Diese hat er geteilt und für sie ein gesondertes Programm entwickelt: mit Technik-, Spiel- und Konditionstraining für die Fitness. Sie spielen im Einzel und Doppel, um hier auch sicherer zu werden.

Für die anderen Kinder hat Ketteler die kleine Ballschule vorgesehen: Sie lernen auf spielerische Weise den Umgang mit dem Filzball und dem Schläger. Die vier Tage von Dienstag bis Freitag laufen daher meist ungefähr gleich ab: Nach dem Aufwärmen und der ersten Trainingseinheit folgt eine Frühstückspause. Nach der zweiten Einheit kommt das Mittagessen. „Danach machen wir uns gemeinsam warm, und dann gibt’s die dritte Einheit, die meist aus Ballspielen für alle besteht. Es ist wirklich sehr heiß diese Woche“, erläutert Ketteler.

Damit die Kinder sich nicht überhitzen, hatte der Verein einige Vorkehrungen getroffen. Er hatte einen Mini-Pool aufgestellt, und die Gruppe darf öfter mal unter den Platzregnern durchspringen. Außerdem gibt es massenhaft kühle Getränke, die jederzeit nachgeholt werden durften. „Wir haben zwei Kühlschränke voll. Allein Dienstag und Mittwoch haben wir über hundert Liter getrunken“, fasst der Campleiter zusammen. Der Freitag läuft etwas anders als die vorangegangenen Tage. Zwischendurch hat der Nachwuchs immer mal wieder für das Sportabzeichen trainiert, das am letzten Tag abgelegt wird.

Turnier mit Auszeichnung

Darüber hinaus erleben die Kinder ein Turnier mit richtigen Medaillen und Teilnehmerurkunden für alle. Zum Abschluss wird noch das Camp-T-Shirt ausgegeben. Das Mittagessen hat täglich von Mama Marika Klenk, deren Tochter zum Betreuerteam gehört, vorbereitet. „Sie kocht jeden Tag etwas anderes und sorgt dafür, dass es neben dem Fleisch noch eine vegetarische Variante gibt. Es ist absolut lecker“, erzählt Ketteler. Sie macht immer einen kleinen Salat dazu und steuert auch zum Frühstück Obstsalat bei.

Vom Verein schaut Vorstand Alfons Mendel regelmäßig vorbei. Er begrüßt es sehr, dass alle Kinder Schirmmützen gegen die allzu starke Sonneneinstrahlung tragen und sich, wenn es geht, im Schatten aufhalten. „Wir haben das Camp dieses Jahr erst ab Dienstag veranstaltet. Aber dafür haben wir die Zeiten angepasst, so dass es zeitlich genau so lang dauert wie bei fünf Tagen“, so Mendel. Der Verein hat unter anderem die Zeltdächer aufgestellt, unter denen sich die Kinder in den Pausen im Schatten der großen Bäume aufhalten können. Donnerstags gibt’s ausnahmsweise Eis zum Nachtisch. „Wir holen das schon vorportioniert von Oberfeld aus Lampertheim, da hat einer der Vorstandskollegen verwandtschaftliche Verbindungen hin“, verrät Mendel.

Freie Autorin

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