AdUnit Billboard
Haupt- und Finanzausschuss - Jugendliche sollen noch dieses Jahr ein Plenum bekommen

Biblis will Beiräte schaffen

Von 
cid
Lesedauer: 

Biblis. Urs Scheib von der gleichnamigen Liste brachte zwei Anträge in den Bibliser Haupt- und Finanzausschuss ein. Einen für die Gründung eines Jugendbeirats und den weiteren für die Gründung eines Beirats für Menschen mit Behinderungen. „Zuerst sollte geprüft werden, ob es genügend Kinder und Jugendliche gibt, die sich engagieren wollen. Die Wahl könnte parallel zu den Bundestagswahlen am 26. September stattfinden“, erklärte der Abgeordnete.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Unterstützung bekam er von der CDU. Aber Johanna Iovine berichtete von den Erfahrungen aus der jüngsten Zeit, in der es viele Versuche gegeben hatte, einen Jugendbeirat ins Leben zu rufen. „Und jetzt sind bald Sommerferien, da wird es schwierig, Jugendliche anzusprechen“, war ihre Meinung. Sven Vollrath, Fraktionsvorsitzender der SPD, gab zu, dass seine Partei den Antrag gerne selbst früher gestellt hätte. Auch er sah es kritisch, den Termin zeitgleich mit der Bundestagswahl zu legen.

Bürgermeister Volker Scheib traute sich und seiner Verwaltung zu, beides zu schaffen und will das nun prüfen. Die Verwaltung will Bescheid geben, wenn sie es nicht schafft, den Wahltermin Ende September einzuhalten. Mit sechs Ja-Stimmen und einer Enthaltung von der FLB wurde der Antrag empfohlen. Beim Beirat für Menschen mit Behinderungen wünschte sich Urs Scheib wenigstens zwei Plätze im Seniorenbeirat. Die Abstimmung fiel genauso aus wie beim Jugendrat. Der Bürgermeister gab zu, dass es nicht möglich sei, alle diese Beiräte zu begleiten. Die Protokolle sollten meist selbst geschrieben werden.

Mit Kreis ins Gespräch kommen

Keine großen neuen Erkenntnisse gab es bei den Punkten Blitzer in Wattenheim, Rheinstraße und Schulstraße. In Sachen Neubau einer Schulsport- und Mehrzweckhalle unterschied Vollrath zwischen dem baulichen Vorhaben und der politischen Weiterentwicklung. „Das Fenster schließt sich langsam. Hier müssen wir dringend mit dem Kreis ins Gespräch kommen, damit er das mitfinanziert“, so seine Überzeugung. Der CDU-Antrag passierte den Ausschuss einstimmig.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Der zuerst nur für Wattenheim gewünschte historische Rundweg soll nach Aussage des Bürgermeisters in Biblis beginnen und als Kultur- und Kunstweg durch die Ortsteile führen. „Gastronomie und Handel beteiligen sich daran“, gab Scheib bekannt. Auch Stolpersteine sollen in der Gemeinde verlegt werden. Für die Ortsteile sollen Packstationen kommen, empfahl der Ausschuss.

Die CDU stellte den Antrag, dass sich die Gemeinde an der Aktion „Radfahren neu entdecken“ beim Land bewerben soll. Es werden bei dieser Aktion kostenfreie Räder zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung soll noch in diesem Sommer abgegeben werden.

Die für Wattenheim geplanten Container werden doch nicht an der dortigen Kita Glückskäfer ihren Platz finden. „Es gab größere Hürden aus Heppenheim“, erklärte der Bürgermeister. Sehr wahrscheinlich werden die Container in der Pfaffenau aufgestellt, bevorzugter Standort ist im Bereich der Grillhütte. cid

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1