Kraftwerk - Umweltministerium meldet Ereignis in Biblis Beton macht Probleme

Von 
red
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Am Kernkraftwerk ist ungenehmigter Beton zum Einsatz gekommen. © Zinke

Biblis. Das hessische Umweltministerium sowie RWE Nuclear als Betreiber des Kernkraftwerks informieren darüber, dass es Unregelmäßigkeiten mit Beton gab, der zum Verfüllen von Hohlräumen in Endlagerbehältern mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen benutzt wurde. Vergangene Woche habe der Lieferant des Betons mitgeteilt, dass ein Zusatzstoff aus Beschaffungsgründen ersetzt wurde. „Dadurch entspricht der verwendete Beton nicht mehr der zertifizierten Rezeptur“, teilt Sprecher Alexander Scholl mit.

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Bisher gebe es aber keine Hinweise darauf, dass die Materialeigenschaften beeinträchtigt worden seien. Insofern habe dies auch keinerlei Auswirkungen auf den sicheren Einschluss der radioaktiven Abfälle. Wie viele der bisher am Standort verfüllten Konrad-Container davon betroffen sind, werde derzeit geprüft. Die Betonierung weiterer Endlagerbehälter sei ausgesetzt worden, bis der Beton wieder die erforderlichen Qualitätskriterien erfülle. Weder das Personal, noch die Umgebung oder die Anlage seien dadurch gefährdet worden. red