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Freiwillige Feuerwehr - Nach drei Jahren erstmals wieder eine Mitgliederversammlung / Tragkraftspritzenfahrzeug in Planung

294 Einsatzstunden im Jahr 2021

Von 
Jutta Fellbaum
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Nordheim. Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr begrüßte Vereinsvorsitzender Fabian Weiß erstmals nach drei Jahren wieder Mitglieder und Gäste. Er berichtete von Aktionen und Festen, die im Jahr 2019 noch durchgeführt werden konnten. Auch Anfang 2020 gestalteten sich die geplanten Aktivitäten normal. So konnte die Christbaumsammelaktion durchgeführt werden und die ausgemusterten Bäume auf dem Parkplatz der Reitanlange verbrannt werden.

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Erstmals beteiligten sich die Mitglieder an einer Fastnachtsveranstaltung der Nordheimer Vereine. Die gelungene Fastnachtsparty gipfelte in einem Auftritt des Nordheimer Feuerwehr-Männerballetts. „Die Fastnacht war ein sehr gelungenes Event, welches auf jeden Fall wiederholt werden sollte“, machte Weiß deutlich. Doch einige Tage danach veränderte sich die Welt mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Das Vereinsleben lag komplett auf Eis, die Mitgliederversammlung wurde abgesagt und weitere Veranstaltungen und Besuche waren nicht mehr möglich. Mit Hilfe von Online-Treffen gelang es jedoch die Kontakte untereinander aufrecht zu halten. Auch die Treffen der Alters- und Ehrenabteilung fielen aus.

24 Brandschützer aktiv

Unter der Leitung von Wehrführer Uwe Schmidt sind 24 Brandschützer aktiv. Sie wurden im Jahr 2019 zu 19 Brandeinsätzen und 13 Hilfeleistungen gerufen. Dazu erhöhten zwei Fehlalarme die Einsatzstunden auf 274 Stunden. Die Brandeinsätze und Fehlalarme erhöhten sich im darauffolgenden Jahr. So wurden die Ehrenamtlichen zu 22 Brandeinsätzen und neun Hilfeleistungen gerufen. Der Brand einer landwirtschaftlichen Halle sowie der Brand eines Strohlagers beschäftigten sie mehrere Tage und die Einsatzstunden erhöhten sich auf 331.

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Etwas ruhiger verlief das Berichtsjahr 2021. 15 Brandeinsätze, 17 Hilfeleistungen sowie zehn Fehlalarme ergaben eine Anzahl von 294 Einsatzstunden. Erneut wurden sie zu einem Brand einer landwirtschaftlichen Halle gerufen und auch der Beginn des Jahres 2022 wurde vom Brand einer landwirtschaftlichen Halle überschattet.

Während des Lockdowns wurde die virtuelle Ausbildung mit Biblis und Wattenheim durchgeführt oder man traf sich in Kleingruppen zu Präsenzübungen. Auch wenn während der Pandemie einige Lehrgänge und Seminare besucht werden konnten, so hat sich mittlerweile ein „Stau“ bei den Lehrgängen gebildet. Hier hofft die Wehrführung, dass der Kreis die Möglichkeit bietet, diesen zügig abbauen zu können. Die Beschaffung eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges ist im Gange und ein Gerätewagen bereits bestellt. Zwei Rollwagen konnten angeschafft werden.

Jugendarbeit entwickelt sich

Erfreulich entwickelt sich die Kinder- und Jugendarbeit. Nach dem Rücktritt von Waltraud Schweiger und Nico Schweiger hat Simone Metzner das Amt des Kinderfeuerwehrwartes übernommen. Ihr Stellvertreter ist Tim Schoppenmeyer und Nico Gall fungiert als zusätzlicher Betreuer. Fünf Kids konnten 2021 an die Jugendfeuerwehr übergeben werden und dieses Jahres konnte die Jugendfeuerwehr einen weiteren Zugang aus den Reihen der Kinderfeuerwehr verzeichnen. Aktuell zählt die Kinderfeuerwehr sechs Mitglieder, die sich alle 14 Tage zu gemeinsamen Übungsstunden mit der Kinderfeuerwehr aus Wattenheim trifft. In der Jugendfeuerwehr, die von Timo Kessler und Alexandra Walz geleitet wird, befinden sich 16 Jugendliche in der Ausbildung zum Brandschützer. Insgesamt hatten diese 22 Übungstage, nahmen, gemeinsam mit Biblis an der Leistungsspangenstaffel teil, feierten gemeinsam mit Biblis eine Weihnachtsfeier und gingen auf Schnitzeljagd durch Nordheim. Gemeindebrandinspektor Ingo Ess schätzte sich glücklich, dass man – dank guter Hygienemaßnahmen – so gut wie keine Ausfälle zu verzeichnen hatte.

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Er erinnerte daran, dass die Brandschützer bei Einsätzen auch weiterhin ihre Masken tragen sollen. Er freute sich über die junge und gut aufgestellte Mannschaft. Zudem berichtete er, dass das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in diesem Jahr wieder stattfinden soll. Auch Bürgermeister Volker Scheib mahnte „vernünftig“ zu bleiben und die Pandemie möglichst aus den Köpfen zu bekommen. Erstmals stellte sich der neu gewählte Ortsvorsteher Gerhard Rothenhäuser den Brandschützern persönlich vor. Der gebürtige Nordheimer versprach: „Ich werde in meiner Amtszeit alles tun, was in meiner Macht steht.“

Freie Autorin

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