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Deutsches Rotes Kreuz - Problematische Versorgungslage

105 Freiwillige spenden Blut

Von 
Stefanie Reis
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Wer Blut spenden wollte, wurde zunächst von Silke Wetzel (l.) und Lara Gebhardt an der Anmeldung begrüßt. © Stefanie Reis

Biblis. Italienischen Genuss gab es bei der Blutspende des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Biblis. Seit die Blutspenden pandemiebedingt in der Riedhalle stattfinden und nicht im DRK-Zentrum, wo sonst immer für die Spendenwilligen ein Imbiss gekocht wurde, gibt es Leckereien zum Mitnehmen. Diesmal hielten die Ehrenamtlichen als kleine Überraschung und Dankeschön für die Spender italienische Pasta und Tomatensoßen bereit. Damit können es sich nun 105 Spender gut gehen lassen.

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Erfreulich sei, so Silke Wetzel vom DRK, dass zu jeder Blutspende auch immer wieder Erstspender vorbeikämen, um sich mit ihrem Blut für andere einzusetzen und danach bestenfalls regelmäßig zum Spenden zu kommen. Aktuell zeigt der Blutspendebarometer des Blutspendedienstes für die Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen zudem eine problematische Versorgungslage mit Blut an. Die Reserven von fünf von acht Blutgruppen liegen im kritischen Bereich, die restlichen drei mit „niedrig“ nur ein wenig drüber. Daher zählt jede Blutspende, und dafür nahmen sich die anwesenden 105 Blutspender in Biblis etwa 45 bis 60 Minuten Zeit.

Termine erleichtern Planung

Los ging es schon mit dem online reservierten Termin, der seit der Pandemie für die Spende obligatorisch ist. Dadurch können sich auch die Ortsvereine und Blutsabnahmeteams des Blutspendedienstes besser auf die Menge der Spender einstellen und entsprechend planen. Am Eingang gab es einen neuen Mund-Nasen-Schutz, und schon ging es zur Anmeldung und anschließend zum Ausfüllen des Fragebogens für den aktuellen Gesundheitsstand. Im Labor-Bereich wurden der Blutdruck, die Körpertemperatur und der Hämoglobinwert gemessen. Der Mitarbeiter hatte ein kleines Radio dabei und sorgte mit Musik für gute Laune.

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Nur noch ein ärztliches Gespräch, um die Spendentauglichkeit festzustellen, und dann ging es schon auf die Entnahmeliege zur Abnahme von 500 Milliliter Blut. „Wie schnell war ich denn?“, fragte eine Spenderin die Betreuerin aus dem Team, als das Gerät piepsend anzeigte, dass der Beutel voll war. Die junge Frau schaffte es in acht Minuten, ihr Nachbar auf der Nebenliege war sogar nach sechs Minuten fertig. Andere mussten teils noch mit der Hand mitpumpen, damit die letzten Milliliter zeitnah herausliefen.

Jetzt war noch kurz ausruhen angesagt, und schon konnte der Ausgang anvisiert werden. Davor gab es dann vom DRK Biblis als Dankeschön noch Pasta und Tomatensoße.„Von unserem Team waren sechs Helferinnen und Helfer aktiv“, so Silke Wetzel vom DRK. Die Ehrenamtlichen kümmerten sich um den Auf- und Abbau der benötigten Tische, machten den Check-in sowie die Anmeldung, gaben Getränke aus und kümmerten sich um das Wohl der Spender. str

Freie Autorin

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