Vortrag sensibilisiert

Altenwerk St. Aegidiusgemeinde: Hilfe für Schwestern

Von 
G.Warzok
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Seckenheim. Groß war das Interesse zum Vortrag über Seckenheims historische Gaststätten beim Altenwerk der St. Aegidiusgemeinde. Unter den Gästen waren drei Ordensschwestern aus Indien, deren Mutterhaus kürzlich vom Hochwasser schwer betroffen worden war. Spontan sammelten die Senioren 200 Euro zur Unterstützung für den Wiederaufbau des Mutterhauses. Zuvor hatte Mannheims stellvertretender Dekan, Pfarrer Markus Milles, den Seniorengottesdienst in der St. Aegidiuskirche gehalten.

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Gisela Warzok begrüßte danach die Senioren im Pfarrzentrum St. Clara und auch Hartwig Trinkaus, seit über 30 Jahren ortskundiger Freier Mitarbeiter des Mannheimer Morgen.

Beliebt in Seckenheim

Er sprach nicht nur über die früheren großen Seckenheimer Gaststätten wie Krone, Ochsen, Rose oder Karpfen, er erinnerte auch an Seckenheims beliebte Cafés, wie das zweifache Café Weber oder das beliebte Eckcafé Schladt. Daneben wurden das Café Weinle in der „Schlossgass“, der heutigen Offenburger Straße, das Café Berlinghof, am Ortseingang von Neckarhausen kommend gelegen, oder die Waldmarie, ein beliebtes Ausflugslokal, das es bis 1939 gab, in Wort und Bild vorgestellt. Zu einigen der Gaststätten gab es auch Anekdoten und Informationen, wie etwa über den Adler, in dem sowohl der Sängerbund als auch der katholische Kirchenchor gegründet worden waren. Im „Neckartal“ ist sogar der bundesweit bekannte Schauspieler „Richy“ Müller als Wirtssohn aufgewachsen.

Mehr als eineinhalb Stunden waren die Senioren aufmerksam, sehr interessiert und gaben noch zusätzliche Informationen, die gesammelt werden, zumal der Vortrag gerne immer umfangreicher und exakter werden darf. Und auch die Seniorin des katholischen Altenwerkes trugen dazu ihren Teil bei. G.Warzok