Mit Akribie und Leidenschaft

KV Kummetstolle: Rudi Löffler, der ehrenamtliche Archivar des Neckarhausener Karnevalsvereins, geht in den Ruhestand

Von 
red
Lesedauer: 

Neckarhausen. Wenn jemand über Jahrzehnte zuverlässig und aktiv seinen Verein unterstützt, darf ein entsprechender Pressebericht über diese besondere Leistung nicht fehlen: Rudi Löffler, der Archivar des KV Kummetstolle, ist mit Abschluss der Kampagne 2018/19 in den wohlverdienten „Ruhestand“ gegangen.

AdUnit urban-intext1

Rudi wurde 1985 Elferrat, nachdem seine Frau Rose und Tochter Anja durch die Ex-Prinzessin und Ehrenkappenträgerin Renate Baumann schon ab 1981 zum KVK gekommen waren. Anja tanzte zunächst von 1983 bis 1985 im ersten (und einzigen) Tanzpaar des Vereins und war ab 1986 zehn Jahre das Tanzmariechen. Rudi war damals schon immer und überall mit Kamera und Fotoapparat dabei und dokumentierte alles, was beim KVK bei den Veranstaltungen passierte. So kam es, dass er 1990 das Archiv übernahm.

Zu Beginn beschäftigte er sich nicht nur mit der Dokumentation von aktuellen Geschehnissen in und um den Verein, sondern auch mit der Zeit „vor seiner Zeit“: Durch Recherchen und die Unterstützung anderer Vereinsmitglieder (hier vor allem von Heidi Gade und auch anderen Ex-Prinzessinnen) hat der KVK heute ein Archiv, das bis in das Gründungsjahr zurückgeht.

Ab der Kampagne 1995/96 bekam jede Prinzessin von Rudi ein Album ihrer Kampagne mit Bildern, Berichten, dokumentierten Auswärtsauftritten sowie den Büttentexten der großen Sitzungen. Zusätzlich hat Rudi alle Jahres- und Prinzessinenorden von Tag eins bis dato katalogisiert. Sein Werdegang im Verein war Elferrat („Paparazziminister“), Archivar, Vizepräsident und Ehrenkappenträger. Sein Kellerraum im Eigenheim in Ladenburg stand „nur“ dem KVK-Archiv zur Verfügung, damit er sich in aller Ruhe und zu jeder Zeit seiner Passion widmen konnte.

Familientradition lebt weiter

AdUnit urban-intext2

Im persönlichen Gespräch zur Erstellung dieses Berichtes war Rudi Löffler vor allem wichtig, wie stolz er auf seinen Verein und die Entwicklung, die der KVK in den letzten Jahren genommen hat, sei. Besonders glücklich mache ihn die enorme, erfolgreiche Jugendarbeit. Hier ist auch seit Kindesbeinen seine Enkelin Stellina – inzwischen in der Garde – aktiv, so dass sichergestellt ist, dass die Familientradition weiter aktiv lebt. „Servus, lieber Rudi“ sagt der KV Kummetstolle „und vielen Dank für die jahrzehntelange Arbeit.“ Bleib gesund und mit den Worten des Ehrenpräsidenten Hansjörg Ebert, „dem Verein auch noch lange Jahre treu“. red