Ansprache zeigt erhoffte Wirkung

LSV Ladenburg: Starke zweite Halbzeit reicht den Handballdamen am Ende nicht um das Spiel zu gewinnen

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Ladenburg. Im ersten Spiel in der Landesliga hatten die Handball-Damen der LSV Ladenburg die SGH Waldbrunn/Eberbach zu Gast. In der neuen Liga wollte man sich nicht verstecken und vor allem zuhause die Punkte behalten. Aber alles lief in der ersten Zeit anders. Die Abwehr zeigte ungewohnte Lücken, die Gegenspielerinnen wurden zu spät attackiert. Und so hatten die Gäste oft eine freie Einwurfmöglichkeit. In ihrem ersten Pflichtspiel im Tor zeigte Jenny Kujus zu Beginn eine gute Leistung, sie konnte sogar einen Siebenmeter parieren. Aber der Ladenburger Angriff zeigte sich in der ersten Halbzeit wenig durchschlagskräftig. Leichtfertig wurden die Bälle vergeben und es wurde die gegnerische Torfrau angeschossen.

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Die hellwachen Gäste konnten so einige Bälle abfangen und im Gegenstoß zu Toren verwerten. Dann verletzte sich auch noch Torfrau Jenny Kujus schwer am Knie und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Zur Halbzeit lagen die LSV-Mädels schon fast aussichtslos mit 9:20 zurück. Aber die Pausen-Ansprache des Trainerteams zeigte Wirkung. Kampflos wollte man sich nicht ergeben. Und so stand eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz. Der Gegner wurde nun aggressiv angenommen und nun konnte man selbst Bälle abfangen und im Gegenstoß in Tore verwandeln. Auch im Angriff lief es jetzt wesentlich besser. So wurde Tor um Tor aufgeholt. In der 59. Minute war man sogar auf drei Tore heran gekommen. Aber die Gäste retteten den Vorsprung über die Zeit und konnten so mit 26:31 gewinnen. Die gewonnene zweite Hälfte (17:11) sollte für das nächste Spiel Auftrieb geben. Die LSV-Mädels treten erstmals auswärts bei der SG Schwarzbachtal in Meckesheim an, am 14. Oktober um 16.30 Uhr. Die Mädels würden sich auch auswärts auf so zahlreiche Unterstützung wie beim Heimspiel freuen. LSV