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Wetter - Niederschläge wie jüngst in Bad Dürkheim laut Pfälzer Klimaforscher „so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto“

Zahl der Tage mit Starkregen steigt

Von 
Simone Jakob
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Im Juni gab es bundesweit immer wieder Starkregen – zum Beispiel Anfang des Monats in Stuttgart. © dpa

Bad Dürkheim/Berlin. Unwetter mit Blitz, Donner und Sturm sind in den vergangenen Tagen über die Metropolregion Rhein-Neckar gezogen. Vor allem rund um Bad Dürkheim hat das Wetter verrückt gespielt. Gleich zweimal innerhalb von vier Tagen sind in kurzer Zeit 60 bis 70 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen worden. „Das ist in etwa so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto“, sagt der Pfälzer Klimaforscher Wolfgang Lähne. Präzise vorhersagen ließen sich solche Wetterereignisse nicht: „Es ist mehr oder weniger Glück beziehungsweise Pech, da man nicht genau berechnen kann, wo es eine Gewitterstraße gibt.“

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Ein Indiz für den Klimawandel sind die Unwetter seiner Einschätzung nach aber nicht unbedingt. So seien die drei aufeinanderfolgenden Hitzesommer wesentlich bemerkenswerter, da ähnlich hohe Werte in den Messreihen der vergangenen 250 Jahre nicht aufgetaucht seien.

Unterdessen haben Forschende des Helmholtz-Zentrums Hereon erstmals Klimaausblicke bis zum Ende des 21. Jahrhunderts auf Landkreisebene erstellt. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird es in vielen Regionen Deutschlands demnach mehr Hitzetage, mehr Trockentage und mehr Starkregen geben. (mit ZRB)

Redaktion schreibt als Reporterin über Themen aus der Metropolregion

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