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Warnstreik in der Pfalz - Kitas geschlossen

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dpa/lrs
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Rheinland-Pfalz. Geschlossene Kitas, verschobene Operationen: Rund 3000 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes haben am Mittwoch in der Pfalz laut der Gewerkschaft Verdi die Arbeit niedergelegt. Mitarbeiter der Verwaltung, Energieversorgung, Müllabfuhr sowie von Krankenhäusern und Kindergärten hätten sich beteiligt, teilte Verdi-Bezirksgeschäftsführer Jürgen Knoll mit. "In der Pfalz waren bestimmt mindestens 50 Kitas geschlossen", sagte Knoll. "In Kaiserslautern wurden für den heutigen Tag alle geplanten Operationen verschoben."

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Rund 2000 Teilnehmer seien zu Kundgebungen und Autokorsos in Worms, Ludwigshafen, Bad Bergzabern, Speyer, Kaiserslautern und Pirmasens gekommen. Weitere 1000 hätten von zu Hause aus am Warnstreik teilgenommen. Für morgen sei in der Pfalz zunächst kein weiterer Warnstreik geplant. Im Vorfeld hatte Knoll um Verständnis für geschlossene Einrichtungen gebeten. "Wir brauchen einen starken öffentlichen Dienst, dafür reicht Klatschen vom Balkon nicht aus, wir brauchen gut ausgebildete und angemessen bezahlte Beschäftigte", sagte er laut einer Mitteilung.

Bereits am Dienstag hatten Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Rheinland-Pfalz an Warnstreiks teilgenommen. Mitarbeiter der Mainzer Stadtwerke und des Servicebetriebs sowie der Stadtwerke Neuwied hatten ihre Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft fordert für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Am 22. Oktober wird erneut verhandelt.

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