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Umweltministerin Spiegel rechnet mit häufigeren Unwetterkatastrophen

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dpa/lrs
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Baden-Baden. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne) rechnet damit, dass es in Zukunft vermehrt zu Unwetterkatastrophen in Mitteleuropa kommen wird. „Wenn man sich die Daten und Fakten anschaut, auch die meteorologischen und wissenschaftlichen, dann müssen wir leider damit rechnen, dass solche Ereignisse in Mitteleuropa in Zukunft häufiger auftreten werden", sagte Spiegel am Montagmorgen im Radioprogramm "SWR Aktuell" vor dem Hintergrund der aktuellen Hochwasserkatastrophe.

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Das sei eine „extrem besorgniserregende Nachricht". Politik und Gesellschaft müssten sich darauf vorbereiten. Flächennutzungs- und Baupläne müssten „auf den Prüfstand" gestellt werden, forderte Spiegel. Es gebe bereits Planerinnen und Planer, die auf ein dem Klimawandel angepasstes Bauen achteten. Allerdings würden bei einem derart extremen Ereignis, wie es in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen passiert sei, keine Hochwasserschutzkonzepte mehr helfen. „Das sprengt alle Dimensionen."

Wichtig sei jetzt vor allem, dass es eine gute Vorbereitung auf solche Unwetterereignisse gebe, so die Umweltministerin. Sie schränkte allerdings ein, dass das sehr schwierig sei, da es jede Region treffen könne.

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