Vorderpfalz - 1,8 Millionen Euro an Hochschüler ausbezahlt

Studierende beantragen Finanzhilfen

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Sin
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Landau. „Wir hätten zu Beginn der Überbrückungshilfe niemals mit einer so großen Zahl von Anträgen gerechnet, müssen aber feststellen, dass die Pandemie bei sehr vielen Studierenden wirklich tiefe, finanzielle Löcher gerissen hat“, beschreibt Thomas Mosthaf, Leiter der Kommunikation beim Studentenwerk Vorderpfalz. Tatsächlich seien bis April 2021 genau 5 316 Anträge von Studierenden aus Landau, Ludwigshafen, Speyer, Worms und Germersheim beim Studierendenwerk Vorderpfalz eingegangen. Davon seien 4262 Anträge bewilligt und bislang 1,894 Millionen Euro ausbezahlt worden.

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„In normalen Jahren wie 2019 vergibt das Studierendenwerk gerade mal rund 4 500 Euro an Direkthilfen an Studierenden, die sich in einer unverschuldeten, finanziellen Notlage befinden.“ Im Schnitt seien 444,60 Euro pro Antrag bewilligt worden. „Meistens ist aber die Höchstsumme von 500 Euro ausbezahlt worden“, so Mosthaf. Zurzeit dauere es von der Antragsstellung bis zum Bescheid bei fehlerfreien Anträgen nur eine Woche. Allerdings müsse das Studierendenwerk bei über 90 Prozent Dokumente nachfordern, „da die Antragsunterlagen unvollständig oder nicht ganz plausibel ausgefüllt worden sind“.

Nicht alle kennen die Möglichkeit

„Leider stellen wir fest, dass es immer noch Studierende gibt, die von den Möglichkeiten der Überbrückungshilfe keinen Gebrauch machen“, so Mosthaf. Häufig seien Studierende aus dem Ausland betroffen, die dann durch das Hilfsraster fallen, da ihnen auch der Zugang zu BAföG-Krediten verwehrt sei. 

Info: Finanzberatung unter: www.stw-vp.de 

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