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Energie

Speyerer Dombeleuchtung wird zum Energiesparen nachts ausgeschaltet

Von 
Vanessa Schmidt
Lesedauer: 
© dpa

Speyer. Der Dom bleibt nachts dunkel. Das hat das Bistum nach internen Gesprächen und Rücksprache mit der Stadt entschieden. Das Ausschalten der Außenbeleuchtung ist dabei eine Energiesparmaßnahme und eine symbolische Geste. Damit folgt das Bistum der Stadt und der Evangelischen Landeskirche, die im Zuge der Energiekrise als Folge des Ukraine-Kriegs die Beleuchtung einige markanter Gebäude abgeschaltet haben. Eigentlich ist der Energieverbrauch der Außenbeleuchtung gering, da das Bistum diese 2015 vollständig erneuert und ausschließlich mit LED-Lampen ausgerüstet hat. Mit dem Ausschalten wolle das Bistum daher nun ein Zeichen setzen, „dass man sich den Energiesparmaßnahmen der Stadt und der Landeskirche anschließe und sich solidarisch zeige“, heißt es in der Pressemeldung der Bischöflichen Pressestelle. Ursprünglich gab es Überlegungen, die Beleuchtungszeit zu verkürzen oder nur einzelne Partien der Beleuchtung auszuschalten. Diese Idee wurde allerdings verworfen, weil damit laut Bistum ein hoher technischer Aufwand verbunden gewesen wäre. Die Einsparung von Energie wäre dadurch insgesamt weniger hoch ausgefallen. Das Bistum hat außerdem mit der Stadt und der Polizei besprochen, ob mit dem Wegfall der Beleuchtung Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit verbunden wären. Dies sei nicht der Fall. Das erste Mal blieb der Dom in der Nacht von Mittwoch auf diesen Donnerstag dunkel.

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