Sechs Jahre Haft nach Drogenhandel per Paketbote

Von 
Michaela Roßner
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Heidelberg.  Im Prozess um einen schwunghaften Handel mit zusammen rund 130 Kilo Marihuana hat das Heidelberger Landgericht einen Angeklagten zu sechs Jahren Haft verurteilt. Eine Mitangeklagte darf den Gerichtssaal ohne Fußfessel verlassen: Sie wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt; die Strafe ist zur Bewährung ausgesetzt worden. Die dritte Angeklagte, eine mutmaßliche Koordinatorin, musste der Urteilsverkündung fernbleiben: In der Justizvollzugsanstalt gab es einen Corona-Ausbruch und sie steht als Kontaktperson unter Quarantäne. Ihr Verfahren wurde daher abgetrennt. Alle drei ordneten die Richter einer international von Spanien aus agierenden Bande an. Aus Madrid wurden Pakete mit jeweils rund fünf Kilo in Spanien angebautem Cannabis per Paketpost nach Deutschland und in weitere Länder Europas verschickt. Die nun verurteilten Fälle ereigneten sich im März 2020.

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Redaktion Redakteurin Redaktion Metropolregion/Heidelberg