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St. Leon-Rot

Schwerer Lkw-Unfall auf A 6 - Fahrer verstirbt an der Unfallstelle

Von 
Mischa Krumpe und Kai Plösser
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© Priebe

St. Leon-Rot. Ein 43-jähriger Lkw-Fahrer ist am Dienstagmorgen nach einem Auffahrunfall auf der A6 nahe des Walldorfer Kreuzes verstorben. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann zunächst in seinem Führerhaus eingeklemmt gewesen und von der Feuerwehr befreit worden. Er erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort.

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Der Lkw-Fahrer hatte gegen 7.15 Uhr offenbar ein Stauende zwischen der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg und dem Walldorfer Kreuz übersehen. In der Folge fuhr er auf einen Sattelzug eines 59-Jährigen auf. Der Fahrer verletzte sich durch den Aufprall leicht. Es entstand ein Sachschaden von rund 250.000 Euro. 

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St. Leon-Rot: Schwerer Lkw-Unfall auf A 6 - Fahrer verstirbt an der Unfallstelle

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Rücksichtlose Lkw-Fahrer sollen die Einsatzkräfte bei der Anfahrt behindert haben. Um schneller voran zu kommen, fuhren sie verbotenerweise auf dem linken Fahrstreifen. Beim Einrichten und Einhalten der Rettungsgasse stellte dies nach Angaben der Polizei erhebliche Behinderungen dar. Gegen sechs Lkw-Fahrer wurden deswegen Ermittlungen eingeleitet. 

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Lkw-Unfall auf A6 - Fahrer eingeklemmt

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Während der Unfallaufnahme ereigneten sich zwei Folgeunfälle. Diese verliefen glimpflich. So kollidierten kurz hinter der Anschlussstelle Sinsheim gegen 12.10 Uhr zwei Lkws bei geringer Geschwindigkeit miteinander. Es blieb beim Sachschaden. Weiter in Richtung Mannheim ereignete sich wenig später ein Auffahrunfall zweier Autos. Auch hier blieb es beim Blechschaden. 

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Bis zu 27 Kilometer Stau

Auf dem 40-Tonner des tödlich verunglückten Verusachers waren Lebensmittel geladen. Diese verteilten sich durch den Unfall über sämtliche Spuren der Autobahn. Die Ladung wurde auf ein anderes Fahrzeug umgeladen. Für die weiteren Arbeiten am Unfallort - wie die Bergung des Unfallfahrzeugs und der Reinigung der Fahrbahn - war die Autobahn in Richtung Mannheim bis 12 Uhr zunächst voll gesperrt. Der Verkehr wurde währenddessen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Am Nachmittag wurde der mittlere Fahrstreifen freigegeben. Gegen 19.30 Uhr waren die  Arbeiten an der Unfallstelle abgeschlossen und die Autobahn wieder frei befahrbar. 

Durch die Sperrung entstanden erhebliche Verkehrbehinderungen. "In der Spitze staute sich der Lkw-Verkehr auf einer Länge von 27 Kilometern bis zum Parkplatz Bauernwald, zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau zurück", berichtete ein Polizeisprecher. Am Nachmittag hatte der Stau noch eine Länge von 17 Kilometern. Der Pkw-Verkehr staute sich auf rund zehn Kilometern Länge. 

Der Sattelzug des 43-Jährigen wurde beschlagnahmt und soll gutachterlich untersucht werden. Ein Sachverständiger wurde bereits in die Unfallrekonstruktion eingebunden. Die Ermittlungen dauern an. 

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