Bilanz - Polizei kontrolliert Einhaltung der Corona-Regeln

Ruhige Hexennacht

Von 
Anna Suckow
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Symbolbild © Silas Stein

Rhein-Neckar. Mit Schwerpunktkontrollen, Präsenz und Platzverweisen hat die Polizei rund um den 1. Mai in der Region die Überwachung der Corona-Verordnung durchgesetzt. Nicht nur die Walpurgisnacht und der Tag der Arbeit hielten die Einsatzkräfte auf Trab. Mit jeweils rund 70 zusätzlichen Beamten kontrollierte das Polizeipräsidium Mannheim im öffentlichen Raum.

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Laut erster Bilanz blieben die Besucherzahlen in der Walpurgisnacht an den üblichen Örtlichkeiten in Heidelberg, vorrangig der Thingstätte, dem Philosophenweg sowie dem Neckarvorland, überschaubar. Am Freitagabend machten laut Polizeimeldung nur eine vierköpfige Personengruppe auf dem abgesperrten Thingstätten-Gelände sowie eine Ansammlung von 15 Personen in der Heidelberger Kurfürsten-Anlage ein Einschreiten erforderlich.

Überwiegend korrektes Verhalten

Auf dem Heiligenberg hatten vier Ausflügler den abgesperrten Bereich betreten. Auf einer Grünfläche in der Nähe der Stadtwerke hielten sich beharrlich 15 Personen auf, ohne die AHA-Regeln einzuhalten. Neben Anzeigen erhielten alle auch Platzverweise. Am „Tag der Arbeit“ bezeichnete die Polizei die meist gewerkschaftlichen Veranstaltungen als „ruhig und störungsfrei“. Dagegen musste am Samstagnachmittag in der Mannheimer Augustaanlage eine „Schilderdemonstration“, an der sich vorwiegend Kritiker der pandemiebedingten Einschränkungen beteiligt hatten, frühzeitig beendet werden. Mehrere Teilnehmer hielten sich nicht an die Auflagen, insbesondere nicht an die Pflicht, eine Maske zu tragen.

Freie Autorin