Pandemie - Nach Corona-Ausbrüchen nehmen Krankenhäuser in Frankenthal und Landau keine neuen Patienten mehr auf Reihentestungen in Kliniken laufen

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sin
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Frankenthal/Landau. Mithilfe von Massentests sind in der Frankenthaler Stadtklinik weitere Corona-Infektionen entdeckt worden. Wie die Stadtverwaltung auf Anfrage mitteilte, sind am Donnerstag aber keine neuen Infektionen hinzugekommen. Ein abschließendes Ergebnis soll am heutigen Freitag vorliegen.

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Wie berichtet hatte sich die Stadtklinik nach einem Ausbruchsgeschehen in der chirurgischen Abteilung einen freiwilligen Aufnahmestopp bis zum 26. Januar auferlegt. Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter läuft seit dem Wochenende eine Reihentestung, bei der bislang acht infizierte Patienten und 15 infizierte Mitarbeiter entdeckt worden sind. Ein Großteil der Betroffenen arbeite in der Pflege.

Besondere Strategie

Das Infektionsgeschehen war über einen Patienten aufgefallen, der wegen einer Verlegung getestet worden war. In der Klinik erfolgten zwar regelmäßig vorsorgliche Testungen, nun greife aber eine besondere Schutzstrategie. Demnach würden 1000 Personen im Abstand von fünf Tagen zweimal getestet. In der chirurgischen Abteilung stünden dennoch ausreichend Mitarbeiter zur Verfügung, um alle Patienten zu versorgen. Auch für Notfälle ist die Stadtklinik nach Angaben der Verwaltung gerüstet.

Ebenfalls einen Coronaausbruch meldet das Vinzentius-Krankenhaus in Landau, das derzeit keine neuen Patienten mehr aufnimmt. „Wegen 30 mit dem Coronavirus infizierten Mitarbeitern fährt die Klinik die aktuelle Belegung herunter“, teilt das südpfälzische Krankenhaus mit. Da sich die Infektionswege bei den betroffenen Mitarbeitern nicht nachvollziehen ließen, bleibe nur die Möglichkeit, die Auslastung herunterzufahren. Deshalb habe man die Innere Medizin und sowie die Chirurgische, die Urologische und die Gynäkologische Klinik für Aufnahmen abgemeldet.

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Notfälle würden weiterhin behandelt. Keine Einschränkungen gebe es in der Geburtshilfe und in der Kinderklinik. Entbindungen seien weiterhin möglich. sin