Nationalsozialismus Rede statt Gedenkfeier

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pwr
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Mannheim. Mit einer Rede erinnert Oberbürgermeister Peter Kurz am Mittwoch, 27. Januar an die Opfer des Nationalsozialismus. Die städtische Gedenkfeier an diesem Tag entfällt in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie. Im Mittelpunkt sollte in diesem Jahr eigentlich die Opfergruppe der als „asozial“ Verfolgten stehen. Neben einem Fachvortrag war vorgesehen, dass Schüler Projektarbeiten zum Thema präsentieren. Anstelle der Veranstaltung wird das Rhein-Neckar-Fernsehen die Gedenkrede des Oberbürgermeisters aufzeichnen, welche an diesem Tag auf den Internetseiten der Stadt Mannheim (www.mannheim.de) und des Marchivum (www.marchivum.de) veröffentlicht und um 16 und 20.30 Uhr im Rhein-Neckar-Fernsehen ausgestrahlt wird.

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Am 27. Januar 1945 war das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, in dem mehr als eine Million Menschen ermordet wurden, von Soldaten der Roten Armee befreit worden. Seit 1996 wird der Jahrestag auf Anregung des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog in Deutschland als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus begangen.

In Mannheim findet seither stets eine Gedenkveranstaltung statt, bei der aller Opfer gedacht, aber stets eine andere Opfergruppe speziell in den Blick genommen wird. Im Jahr 2005 erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Holocaust-Gedenktag.

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