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Diakonissenanstalt - Speyerer Klinik ermittelt Kontakte

Pflegekraft an Tuberkulose erkrankt

Von 
Sal
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Speyer. Am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer ist eine Pflegekraft der Kinder-Intensivstation, an einer offenen Tuberkulose (Schwindsucht) erkrankt. Es gibt bisher keine Anhaltspunkte dafür, dass sie sich bei der Arbeit angesteckt haben könnte. „Auch wenn die Tuberkulose in Deutschland nur noch selten vorkommt, kann jede öffentliche Einrichtung von so einem Ereignis getroffen werden“, bedauert Hans-Jürgen Gausepohl, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Nach sorgfältiger Prüfung aller Fakten gehe man fest davon aus, dass das Ansteckungsrisiko für die kleinen Patienten, deren Eltern und auch die Mitarbeitenden sehr gering war. Dies liege unter anderem an der Maskenpflicht, die im Haus gilt. Bei Tuberkulose böten die Masken sogar noch mehr Schutz, weil die Bakterien deutlich größer sind.“ Auch Folke Brinkmann, Mitglied im Expertenbeirat des Robert Koch-Instituts (RKI), deren Einschätzung die Klinik eingeholt hat, hält das Risiko einer Ansteckung für „sehr, sehr überschaubar“.

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Krankenhaus und Gesundheitsamt haben in den vergangenen Tagen daran gearbeitet, die 193 Kinder zu ermitteln, die als Kontaktpersonen gelten. Die erkrankte Kollegin werde mit Antibiotika behanelt, die gut ansprächen. Sie sei auf dem Wege der Besserung. Die Behörde habe bestätigt, dass alle Mitarbeitenden ohne Bedenken ihren Dienst versehen könnten.

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