Kriminalität Pärchen soll mit psychoaktiven Stoffen gehandelt haben

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pol/afs
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Mehrere Päckchen Neuer psychoaktive Stoffe (NpS), Schreckschusswaffen und Munition fanden die Ermittler bei der Wohnungsdurchsuchung. © Polizei Worms

Worms. Ermittler haben einem Hinweis folgend am Montag zwei Personen untersucht, die zum Zeitpunkt der Kontrolle ein Päckchen mit sich trugen, in dem in 55 Einzelverpackungen insgesamt etwa 150 Gramm einer Substanz befanden, die augenscheinlich dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) unterliegt. 
Wie die Staatsanwaltschaft Mainz und die Kriminalpolizei Worms in einer gemeinsamen Meldung bekanntgaben, soll das Pärchen regelmäßig Postsendungen mit Betäubungsmittel erhalten und hiermit Handel betrieben haben. 
Weitere an das Duo adressierte Päckchen wurden wegen des Verdachts auf verbotenen Inhalt sichergestellt. Die Ermittlungen richten sich gegen eine 30-jährige Frau und einen 32-jährigen Mann aus Osthofen, die beide bereits einschlägig polizeibekannt sind. Die anschließende Wohnungsdurchsuchung führte erstem Anschein nach zum Auffinden von weiteren Betäubungsmitteln, wie Amphetaminen und NpS. Darüber hinaus wurden zwei Schreckschusswaffen sichergestellt. Beide Beschuldigten befinden sich auf freiem Fuß, die Ermittlungen dauern an.

Neue psychoaktive Stoffe (NpS)  wurden früher als "Legal Highs" bezeichnet. Laut Polizei werden als NpS Badesalze, Pulver, Lufterfrischer, Tabletten oder Kapseln mit synthetischen Wirkstoffen sowie Kräutermischungen, denen synthetische Wirkstoffe beigesetzt sind, bezeichnet. Nach dem Konsum kann es beispielsweise zu Übelkeit und Erbrechen, Wahnvorstellungen oder auch zu Kreislaufzusammenbrüchen und Atemausfällen kommen.

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