Tötungsdelikt - Frau in Neustadt wurde erschlagen Opfer kannte Verdächtigen wohl

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sin/lsw
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Symbolbild © Silas Stein

Neustadt. Nach dem Fund einer toten Frau im Keller eines Neustadter Mehrfamilienhauses vermutet die Staatsanwaltschaft, dass sich der Tatverdächtige und das Opfer wohl gekannt haben. Dies sagte ein Sprecher am Dienstag. Unter anderem aus ermittlungstaktischen Gründen könnten keine näheren Angaben gemacht werden. Der 49 Jahre alte Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Der Haftrichter erließ Haftbefehl wegen Totschlags.

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Der Festgenommene steht nach Behördenangaben im dringenden Verdacht, die 50 Jahre alte Frau getötet zu haben. Das Motiv sei bislang allerdings unklar. Der Beschuldigte habe sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Einige Tage vermisst

Die am Dienstag durchgeführte Obduktion der Toten hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein zentrales Regulationsversagen als Todesursache ergeben. Demnach sei der Schädel der Frau zertrümmert worden.

Wie berichtet, hatte die 50-Jährige in dem Neustadter Mehrfamilienhaus gelebt und war seit einigen Tagen vermisst worden. Am späten Sonntagabend war ihre Leiche im Keller entdeckt worden. Aufgrund der Auffindesituation sowie der festgestellten Verletzungen waren die Ermittler schnell von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Der Verdächtige wurde am Sonntag dem Richter vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.