AdUnit Billboard
Rhein-Neckar - Kriminelle stehlen Daten

Online-Inserate - neue Betrugsmasche nimmt Verkäufer ins Visier

Von 
her
Lesedauer: 
Besonders Senioren sind beliebte Opfer von Trickbetrügern. (Symbolbild) © dpa

Rhein-Neckar. Eine neue Betrugsmasche schwappt über die Region. Opfer sind diesmal nicht Kunden, sondern Verkäufer: Diese werden bei Online-Portalen per WhatsApp-Nachricht aufgefordert, ihre EC- oder Kreditkarten-Daten anzugeben. Diese nutzen Betrüger in der Folge für Geldtransfers – in der Region gingen diese allesamt ins osteuropäische Ausland, eine Rückbuchung war nicht mehr möglich. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, seien den Ermittlern kurz vor Weihnachten die ersten beiden Fälle in Heidelberg und Nußloch gemeldet worden. Mittlerweile summieren sie sich auf derzeit sechs bekannte Fälle – vornehmlich im Wieslocher Raum –, von denen zwei allerdings im Versuchsstadium steckenblieben. Die potenziellen Opfer waren misstrauisch geworden und hatten den Kontakt mit den Kaufinteressenten abgebrochen. In den übrigen vier Fällen ist bislang ein Schaden von mehreren Tausend Euro entstanden. Die Ermittler gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. 

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Und so funktioniert die Masche: Ein Verkäufer stellt ein Inserat beispielsweise bei eBay-Kleinanzeigen online und gibt seine Mobilfunknummer zur Kontaktaufnahme an. Kurz darauf erhält er eine Whats-App-Nachricht von einem vermeintlichen Kaufinteressenten – und nach einer ersten Kontaktaufnahme einen Link zugeschickt, unter welchem er die Daten seiner EC- oder Kreditkarte zur Abwicklung des Verkaufs eingeben soll. Nach Eingabe der Daten ist die Seite mit dem Link nicht mehr erreichbar, die Betrüger sind im Besitz der Kartendaten.  

Infos über Betrugsmaschen unter: www.polizei-beratung.de
 

Mehr zum Thema

Newsticker

Alle Meldungen aus Rhein-Neckar

Mehr erfahren
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1