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Corona-Impfung

Offene Impftage im Zentralen Impfzentrum in Heidelberg

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red/mgw
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Von Donnerstag, 8. Juli, bis Samstag, 10. Juli, können sich Interessierte im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) am ersten Tag die Vakzine von Johnson & Johnson sowie an den beiden Folgetagen von AstraZeneca spritzen lassen - ohne Termin. © dpa

Heidelberg. „Monatelang herrschte Impfstoff-Knappheit und Termine in den Impfzentren waren ebenso begehrt wie schwierig zu erhalten“, schreiben die Verantwortlichen des Rhein-Neckar-Kreises – doch nun hat sich das Blatt gewendet: „Wir müssen leider feststellen, dass bei Weitem nicht alle Termine, die verfügbar sind, auch gebucht und wahrgenommen werden. Dies betrifft alle vier Impfstoffe, die wir verimpfen“, sagt der ärztliche Leiter der Impfzentren des Kreises, Christoph Schulze. Aus diesem Grund bietet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) im Heidelberger Patrick-Henry-Village von Donnerstag, 8. Juli, bis Samstag, 10. Juli, Impfaktionstage an - ohne Termin oder Voranmeldung.

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An diesen drei Tagen sind im ZIZ jeweils zwischen 8 und 18.30 Uhr Impfungen auch ohne vorher gebuchten Termin möglich. Es können pro Tag jeweils bis zu 1000 Dosen der Vakzine von Johnson & Johnson (Donnerstag, 8. Juli) sowie AstraZeneca (Freitag, 9. Juli, und Samstag, 10. Juli) verimpft werden. Das Besondere an dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist, dass er nur eine einzige Dosis benötigt und man somit bereits 14 Tage nach der Impfung einen vollständigen Impfschutz hat. Mit dem Vakzin von AstraZeneca können sich auch jüngere Personen ab 18 Jahren entsprechend der STIKO-Empfehlung nach sorgfältiger ärztlicher Aufklärung und bei individueller Akzeptanz der Impfrisiken impfen lassen.

Fast keine Voraussetzungen an den drei Impfaktionstagen

Jeder Erwachsene kann an einem der drei Impfaktionstage spontan vorbeikommen; es gibt fast keine Voraussetzungen – bis auf die Tatsache, dass man in den vergangenen zwei Wochen keine andere Impfung (zum Beispiel gegen FSME) erhalten haben darf. Da im Vorfeld für die Impfaktionstage in dem Zeitfenster keine Termine vergeben werden, muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Dies betrifft allerdings nicht diejenigen Personen, die vom 8. bis 10. Juli bereits im Vorfeld einen Termin über die Hotline 116 117 oder www.impfterminservice.de gebucht hatten – sie können ihren Termin ganz normal wahrnehmen.

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Wartezeiten können etwas verkürzt werden, wenn Interessierte zum Beispiel vorab den Erhebungsbogen auf www.impfen-bw.de ausfüllt und zur Impfung mitbringen. „Ansonsten muss man nur ein amtliches Ausweisdokument mitbringen und empfehlenswert ist es auch, den Impfpass und die Versichertenkarte dabeizuhaben“, erklärt Christoph Schulze.

„Diese Sonder-Impfaktion ist ein Angebot an alle, die noch keinen Impftermin erhalten haben und sich aber kurzfristig, etwa vor dem Urlaub, noch impfen lassen wollen. Ich kann nur raten, es wahrzunehmen, denn einfacher gelangt man nicht zur Corona-Schutzimpfung! Trotz der momentan niedrigen Inzidenzzahlen ist die Pandemie noch nicht besiegt. Die Impfung ist und bleibt die beste Möglichkeit, sich zu schützen“, lautet der Appell von Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises.

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