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Leichte Entspannung der Hochwasserlage in Speyer

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cri
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Speyer. Nachdem am Sonntag der Wasserpegel leicht gesunken ist, ist auch zu Beginn der neuen Woche eine Entspannung der Hochwasserlage in Speyer zu verzeichnen. So liegt der Wasserpegel aktuell bei 7,82 Meter und soll laut Prognosen weiter sinken. Das Speyerer Pumpwerk im Domgarten läuft seit Sonntagnachmittag unter Volllast. Das Druckwasser, auch von Römerberg kommend, wird voraussichtlich in den nächsten Wochen auch bei Sinken des Rheinpegels ein potenzielles Risiko bergen. Dadurch ausgelöste Schäden, können nicht ausgeschlossen werden.

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Sperrungen missachtet

Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am vergangenen Samstag 250 Platzverweise im Dammbereich und weiteren Gefahrenzonen ausgesprochen und am Sonntag 150 Personen von den Dämmen ferngehalten sowie 15 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. „Auf den Speyerer Deichen und den überfluteten Flächen wurde Fahrrad gefahren, gepicknickt oder gar mit Motorrädern oder Quads gefahren und auf Kanus bis hin zu Treibgut gepaddelt. Eltern missachten die Sperrungen und lassen ihr Kinder direkt am Rhein spielen. Ein solches Verhalten ist lebensgefährlich und unverantwortlich, insbesondere in Anbetracht der verzweifelten Lage in den Katastrophengebieten, wo auch Kameraden aus Speyer gerade mithelfen, die allernötigste Infrastruktur wiederherzustellen“, so Katastrophenschutzinspekteur Peter Eymann, der am Freitag, 16. Juni, zwölf Einsatzkräfte in die Gemeinde Mayschoß in der Verbandsgemeinde Altenahr entsandt hat. Die inzwischen zweite Ablöse der Kräfte sowie zwei Ärzte zur medizinischen Grund- und rettungsdienstlichen Versorgung befinden sich am heutigen Montag auf den Weg ins Katastrophengebiet.

Auf Hilfe angewiesen

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„Die Spendenbereitschaft und die tatkräftige Unterstützung vor Ort durch die Speyererinnen und Speyerer ist überwältigend“, so die Bürgermeisterin Monika Kabs. Sie betont: „Der Kraftakt hat gerade erst begonnen. Der Wiederaufbau wird noch viele Monate in Anspruch nehmen und die Menschen in den Katastrophengebieten werden noch einige Zeit auf Unterstützung angewiesen sein. Akute Hilfe ist unabdingbar, aber auch langfristig sind Spenden und Hilfsangebote von Nöten.“

Auf folgendem Link können sich interessierte Spender informieren: www.ahrhelp.sharetribe.com .
Die Stadt Speyer weist auch auf das zentrale Spendenkonto des Landes Rheinland-Pfalz hin:

Empfänger: Landeshauptkasse Mainz
IBAN: DE78 5505 0120 0200 3006 06
BIC: MALADE51MNZ
Kennwort „Katastrophenhilfe Hochwasser“

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