Kriminalität - Werkstattinhaber wurde Opfer eines Verbrechens Leichenfund: Suche nach Verdächtigen

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Sin
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Frankenthal. Nach der Tötung eines Werkstattbesitzers im Rhein-Pfalz-Kreis ermitteln die Behörden in alle Richtungen. „Es sind sehr schwierige Ermittlungen gegen Unbekannt“, berichtet der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, Hubert Ströber, auf Anfrage. Die dieser Redaktion vorliegenden Informationen, wonach sich der Tatort in Waldsee befindet, bestätigte der Chef-Ankläger nicht. „Es gibt noch keine konkrete Spur und keine Fahndung, denn dazu müsste man einen Verdächtigen haben, der namentlich bekannt ist“, so Ströber. Derzeit ermittle man im Umfeld des Toten, um herauszufinden, wer verdächtig sein könnte. Natürlich kenne man auch das Motiv nicht. „Fest steht, dass es sich ganz sicher um ein Verbrechen und keinen Unfall handelt“, betont Ströber. Verstorben sei das Opfer „an Hirnversagen durch äußere Gewalteinwirkung“. Möglicherweise könne er nächste Woche mehr sagen.

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Schwierige Ermittlungen

Ob der Mann an einem Schuss, Schlag oder Stich gestorben ist, führt Ströber nicht aus. „Uns ist bewusst, dass Gerüchte im Umlauf sind, aber wir müssen für spätere Vernehmungen verhindern, dass Täterwissen verbreitet wird. Wozu das führen kann, habe er in seiner Zeit bei der Bundesanwaltschaft im Prozess um die Brandanschläge von Mölln erlebt. „Damals hatten die Beschuldigten ein Geständnis abgelegt, dass sie vor Gericht widerrufen haben. Mit der Begründung, dass sie alles aus den Medien erfahren hätten. Wir mussten tagelang nachweisen, dass Fakten aus den Geständnissen nie in den Medien waren“, so Ströber. sin