Corona - Mehr Schnelltests sollen Pandemie ausbremsen Lehrer können sich testen lassen

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sin
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Rhein-Neckar. Mit der schrittweisen Öffnung von Grundschulen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz können sich auch Lehrer und andere Mitarbeiter von Schulen anlass- und kostenlos auf Corona testen lassen. In Baden-Württemberg sind zwei freiwillige Tests pro Woche vorgesehen. So bietet zum Beispiel das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises – das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist – ab Montag, 22. Februar, diese kostenlosen Schnelltests für Lehr-, Kita- und Kindertagespflegepersonal in seinem Test-Center in Reilingen (Wilhelmstraße 86) an.

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Pro Tag kann dort bei bis zu 70 Personen der berechtigten Berufsgruppen mittels eines Antigen-Schnelltests in kürzester Zeit überprüft werden, ob eine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus wahrscheinlich ist. Zeitfenster für diese Testungen sind werktags von 15.30 bis 18 Uhr und an Wochenenden von 12.30 bis 15 Uhr. Termine können unter der Nummer 06221/5 22 18 81 vereinbart werden.

Kita-Mitarbeiterinnen ausgebildet

Lehrer dürfen sich ohne Anlass kostenlos testen lassen. © dpa

Der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner würde gerne noch einen Schritt weiter gehen: „Aktuell müssen die Beschäftigten aber noch zu Arzt, Apotheke oder Testzentrum fahren – das ist umständlich. Ziel muss daher sein, dass die Tests künftig direkt in den Einrichtungen gemacht werden – idealerweise vom Personal. Erst damit schaffen wir ein sehr niedrigschwelliges Testangebot.“

Das ist aktuell schon in einer Kita in Speyer möglich. So können die Mitarbeiterinnen der städtischen Tagesstätte „WoLa“ nach erfolgter Schulung in Zukunft selbstständig Nasen-Rachen-Abstriche bei Kolleginnen vornehmen. Zudem hat die Stadt Speyer ihr Testangebot ausgeweitet und bietet Lehrern ebenfalls kostenlose Schnelltests in den Räumen der Jugendförderung an. 

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