Verkehr - Regierungspräsidium baut und saniert viele Straßen L 597 aktuell die größte Baustelle

Von 
Bernhard Zinke
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Rhein-Neckar. Rund 41 Millionen Euro wird das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe dieses Jahr in die Sanierung von Bundes- und Landesstraßen in Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis stecken. Dabei werde die Zusammenarbeit mit den Kreisen und Kommunen verstärkt, um den Personalwechsel aufzufangen. Seit Jahresbeginn haben sich die Zuständigkeiten geändert. Die neugegründete Autobahn GmbH kümmert sich um Bau und Erhalt der Autobahnen, das RP ist für die Bundes- und Landstraßen zuständig. Im Zuge der Umstellung waren rund 750 Mitarbeiter des Landes zur neuen GmbH gewechselt.

Knotenpunkt wird umgebaut

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Eines der größten Vorhaben ist der Ausbau der L 597 als Ortsumgehung von Ladenburg. Aktuell läuft der Umbau des Knotenpunkts mit der OEG-Trasse und der L 637. Auch die Sanierung der Speyerer Salierbrücke wird fortgesetzt. Der auf badischer Seite vorgelagerte Lußhofknoten wird ebenfalls ausgebaut. Ende 2021 sollen beides fertig sein. Weil gerade wenig Verkehr ist, tauscht das RP zugleich die Fahrbahndecke auf der B 39 bei Altlußheim bis zum Knoten mit der L 723 bei Hockenheim aus.

Eine neue Fahrbahndecke bekommt die L 599 zwischen Brühl und Schwetzingen in der zweiten Jahreshälfte. Hier stimmt sich das RP mit der Autobahn GmbH ab, weil diese Übergangskonstruktionen A 6 saniert. Eine Teilsperrung der Anschlussstelle Hirschberg durch die Autobahn GmbH nutzt das RP für den Umbau der L 541 in Richtung Heddesheim. Die B 291 bekommt zwischen Schwetzingen und Walldorf im zweiten und dritten Quartal eine neue Fahrbahndecke. bjz

Autor Stellvertretender Leiter der Redaktion Mannheim und die Region