Pandemie Kreisimpfzentren gehen an den Start - aber deutlich weniger Termine

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dpa/lsw/afs
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Symbolbild © Waltraud Grubitzsch/dpa

Stuttgart/Heidelberg. Trotz der Lieferverzögerungen bei den Impfstoff-Lieferungen des Pharmakonzerns Pfizer gehen die 50 Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg am Freitagmorgen an den Start. Darunter auch das KIZ im Heidelberger Pfaffengrund. Allerdings kann an allen Standorten nur mit angezogener Handbremse geimpft werden. Denn es wird deutlich weniger Impfstoff geliefert als ursprünglich erhofft und eingeplant. Der Impfstoffproduzent Pfizer hatte wegen der Erweiterung seiner Kapazitäten im zentralen Werk in Belgien angekündigt, die Lieferungen des Corona-Impfstoffs reduzieren zu müssen.

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Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stehen in den ersten beiden Wochen in jedem KIZ lediglich 585 Impfdosen pro Woche für eine Erstimpfung zur Verfügung. Diese müssen noch einmal auf Impfungen im Zentrum selbst sowie auf Impfungen durch die Mobilen Impf-Teams in den Pflegeheimen verteilt werden. Deshalb dürfte es lediglich rund 150 Termine pro Woche und KIZ geben.

Auf Kreisebene sollte eigentlich bereits ab dem 15. Januar geimpft werden, der Termin war aber mangels Impfstoffs verschoben worden. Ursprünglich hätten nach den Berechnungen des Ministeriums für die KIZ täglich bis zu 800 Impftermine vergeben werden können, in den neun Zentralen Impfzentren (ZIZ) und am Standort Mannheim jeweils weitere rund 1500 Menschen pro Tag, abhängig von der Menge des Impfstoffs.

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