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Infektionsgeschehen in der Region

Inzidenzen in Mannheim und Heidelberg steigen wieder - weiter Entspannung im Kreis

Von 
Kai Plösser
Lesedauer: 
Corona-Test (Symbolbild) © dpa

Rhein-Neckar. Mit 69 weiteren vermeldeten Fällen hat sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen am Mittwoch seit Ausbruch der Pandemie in Mannheim auf insgesamt 18.388 erhöht. Die 7-Tage-Inzidenz stieg - bezogen auf die täglich von der Stadt veröffentlichten Zahlen - auf 145,5. Am Vortag hatte der Wert bei 139,7 gelegen. Im Wochenvergleich stieg die Inzidenz ebenfalls. Am Mittwoch vor sieben Tagen belief sich die Zahl auf 143,2.

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Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Mannheim blieb unverändert. Damit sind weiterhin 308 Verstorbene bekannt. Als genesen von der Krankheit gelten 16.702 Personen. Damit beläuft sich die Zahl der aktuell bekannten aktiven Fälle auf 1.378. Am Vortag lag der Wert noch bei 1.323.

LGA-Werte für die Region

Der Inzidenzwert in Mannheim ist  nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) vom Mittwoch (Stand 16 Uhr) mit 69 in die Statistik aufgenommenen neuen Infizierten (insgesamt nun 18.429 Fälle) innerhalb eines Tages auf 148,2 gestiegen. Am Vortag lag die Inzidenz nach LGA-Werten bei 142,7. Binnen sieben Tagen nahm der Wert ebenfalls zu. Am Mittwoch vor einer Woche belief sich die Zahl auf 145,3. 

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Im Rhein-Neckar-Kreis ging der Inzidenzwert nach den Zahlen des LGA auf 79,3 zurück (Vortag 81,2). Vom Gesundheitsamt wurden 70 neue Infizierte vermeldet, sodass es jetzt insgesamt 25.066 Fälle im Kreis gibt. In der Stadt Heidelberg erhöhte sich das Infektionsgeschehen mit 22 weiteren Fällen (insgesamt 5.774 Fälle). Nachdem die Inzidenz in der Stadt am Dienstag bei 75,0 lag, wurde sie am Mittwoch mit einem Wert von 77,5 angegeben.

Strengere Corona-Regeln für Ungeimpfte beschlossen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelten von diesem Donnerstag an in Baden-Württemberg strengere Regeln für Ungeimpfte. Das Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) beschloss im Umlaufverfahren eine neue Corona-Verordnung mit einem dreistufigen Alarmsystem, wie die Landesregierung in Stuttgart mitteilte. Sie stützt sich nicht mehr auf die Sieben-Tages-Inzidenz an Neuinfektionen, sondern auf die Belastung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten.

Nach dem neuen System gilt derzeit die so genannte Basisstufe. Die Warnstufe wird ausgerufen, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder acht von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik eingeliefert wurden. Dann haben Ungeimpfte nur noch mit negativem PCR-Test Zugang zu bestimmten öffentlichen Bereichen. Ein Antigentest reicht nicht mehr.

Stufe drei - die Alarmstufe - gilt, sobald 390 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt werden oder die so genannte Hospitalisierungsinzidenz bei 12 liegt. Dann haben Ungeimpfte gar keinen Zutritt mehr zu Restaurants, Kultur- und Sportveranstaltungen. (dpa)

Infektionsgeschehen im Südwesten

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Südwesten verblieb wie am Vortag bei 2,25. Derzeit sind nach Angaben des LGA landesweit 8,3 Prozent der verfügbaren Intensivbetten belegt. Am Vortag lag die Zahl bei 8,8 Prozent. Die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen fiel im Gegensatz zum Vortag um 13 auf 193. Aktuell werden 103 Patientinnen und Patienten invasiv beatmet. Das sind acht mehr als am Dienstag.

Im gesamten Südwesten ist die Zahl der Corona-Fälle um 2.320 auf nun insgesamt 552.600 infizierte Personen gestiegen. Damit stieg die Inzidenz in Baden-Württemberg leicht auf 92,9. (Stand: 16 Uhr). Am Dienstag hatte der Wert bei 91,4 gelegen. Die Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen bei vollständig Geimpften beliefen sich auf 18,3 (Vortag 18,5). Bei Personen, die keinen vollständigen Impfschutz haben, wurde der Wert auf 210,0 beziffert (Vortag 205,5).

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Vollständig geimpft sind derzeit 61,1 Prozent der Baden-Württemberginnen und Baden-Württemberger. Einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch Instituts 63,9 Prozent der Bevölkerung im Land.

Mit zwölf weiteren Verstorbenen sind im Südwesten nun insgesamt 10.572 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Als genesen gelten inzwischen 517.165 Personen.

Info: Wegen verspätet erfasster und eingerechneter Neuinfizierter kann es bei den Werten des LGA immer wieder zu Abweichungen von den kommunalen Zahlen kommen.

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