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Landesgartenschau - Gegner streben Bürgerentscheid an

Initiative erreicht Etappenziel

Von 
agö
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Wohnpark in Landau auf dem Areal der Landesgartenschau 2015. © Klaus Venus

Speyer. Die Bürgerinitiative „Keine Landesgartenschau in Speyer“ hat nach eigenen Angaben bereits ausreichend Unterschriften für das angestrebte Bürgerbegehren gesammelt. Wie die Initiatoren in einer Pressemitteilung schreiben, seien das „Etappenziel erreicht und das geforderte Soll von knapp 2 300 Unterschriften erzielt“. Kurz vor der Abgabefrist am kommenden Freitag, 14. Januar, hätten sogar bereits 2600 Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet. Die Übergabe der Sammlung an die Stadtverwaltung solle am Freitag erfolgen. Im Anschluss werde die Stadt die Unterschriften auf ihre Gültigkeit prüfen. Ist das Bürgerbegehren erfolgreich, muss über die strittige Frage – Landesgartenschau ja oder nein – ein Bürgerentscheid stattfinden.

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Chance oder teures Mega-Event?

Die Stadt Speyer bewirbt sich um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2027 in Rheinland-Pfalz. Sie verspricht sich davon unter anderem einen nachhaltigen Entwicklungsschub und Impulse für die Quartiersentwicklung, wie es auf den städtischen Internetseiten heißt. Die Gegner sehen in der Veranstaltung hingegen ein „teures Mega-Event“, von dem nur wenige Speyerer profitieren würden. Unter anderem fürchten sie auch massive Verkehrsprobleme durch die zu erwartenden zusätzlichen Besucher in der Stadt.

Mit einer Entscheidung der Bewertungskommission, welche der Bewerberstädte den Zuschlag für die Landesgartenschau 2027 erhält, wird im Frühjahr gerechnet. Beworben hatten sich neben Speyer unter anderem auch Mainz und Neustadt an der Weinstraße. 

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