Energiekrise

Holz in der Energiekrise immer beliebteres Diebesgut

Holz aus Baden-Württembergs Wäldern wird in der Energiekrise mehr und mehr zum begehrten Diebesgut

Von 
dpa
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Holz wie dieses, das direkt am Wegesrand aufgesetzt ist, ist für Diebe leichte Beute. Revierleiter Florian Pogorzelski empfiehlt deshalb, das Holz so schnell wie möglich nach der Ernte abzutransportieren und auf dem eigenen Grundstück oder auf einem Holzplatz zu lagern. © Maren Greß

Stuttgart.  "Von Januar bis September dieses Jahres liegen die Fallzahlen auf einem Fünfjahreshoch, und auch beim Schaden zeichnet sich ein Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren ab", sagte der Sprecher des Landeskriminalamts, David Fritsch, zur Zahl der Holzdiebstähle. Im Vorjahr zählte die Behörde 479 Fälle mit einem Schaden von knapp 294 500 Euro. Im Jahr 2018 waren es 547 Fälle mit einem Schaden von rund 331 300 Euro. "Holz ist das neue Toilettenpapier", ist Tobias Knupfer, Landesvizechef des Bundes deutscher Forstleute, überzeugt.

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