Pandemie Gewerbesteuereinnahmen brechen wegen Corona um 18,3 Prozent ein

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dpa/lhe
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Hessen. Die Gewerbesteuereinnahmen der hessischen Kommunen sind in der Corona-Krise 2020 vor allem wegen historisch niedriger Zahlen im 2. Quartal dramatisch eingebrochen. Die Summe schrumpfte im Vergleich zu 2019 um 18,3 Prozent (rund eine Milliarde Euro) auf 4,45 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Nur 2009, im Folgejahr der Finanzmarktkrise, hätten die Gewerbesteuereinnahmen noch stärker abgenommen. Damals fielen die Einnahmen in Hessen im Vergleich zum Vorjahr um 26,3 Prozent.

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Allein in Frankfurt brachen die Gewerbesteuereinnahmen 2020 im Jahresvergleich um 503 Millionen Euro ein - ein Minus von rund einem Viertel auf 1,51 Milliarden Euro.

Beim Blick auf ganz Hessen verzeichneten die Kommunen im zweiten Quartal mit einem Rückgang in Höhe von 38,3 Prozent den mit Abstand größten Einbruch im Jahresvergleich. Im ersten Quartal 2020 hatte das Minus laut Landesamt noch bei 8,3 Prozent gelegen, im dritten Quartal bei 18,7 Prozent und im vierten Quartal bei 6,2 Prozent - jeweils im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen.

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