Feuerwehrleute mit Molotowcocktails attackiert - Geständnis

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dpa/lrs
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Der Angeklagte (vorne) mit seinem Verteidiger beim Prozessauftakt. © Sin

Frankenthal. Ein 64 Jahre alter Mann hat vor dem Landgericht Frankenthal zugegeben, brennendes Benzin auf zwei Männer vom Ordnungsamt geworfen und Feuerwehrleute mit Molotowcocktails attackiert zu haben. Der Angeklagte hat die ihm vorgeworfenen Taten am Donnerstagnachmittag eingeräumt, wie ein Sprecher mitteilte. Der Prozess wegen versuchten Mordes sowie gefährlicher Körperverletzung und besonders schwerer Brandstiftung hatte am Donnerstagmorgen wie geplant begonnen. Bis Ende April sind vor der 1. Großen Strafkammer in Frankenthal weitere Termine vorgesehen (Az. 1 Ks 5120 Js 2835/20).

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Der Anklage zufolge sollte die Wohnung des Mannes in Neustadt an der Weinstraße am 20. August 2020 zwangsgeräumt werden. Der 64-jährige Deutsche wehrte sich demnach dagegen, indem er brennendes Benzin auf zwei Männer des Ordnungsamtes warf und sie damit verletzte.

Der Mann soll anschließend mit zwei benzingefüllten Flaschen das geparkte Auto der Männer knapp verfehlt haben. Auf Feuerwehrleute soll er ebenfalls Molotowcocktails geworfen haben. Bevor er zu weiteren Wurfgeschossen greifen konnte, soll ihn ein Feuerwehrmann mit einem Wasserstrahl unschädlich gemacht haben.

Vor Prozessbeginn ging die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Beschuldigte psychisch erkrankt ist und seine Schuldfähigkeit beeinträchtigt war, so dass eine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik in Betracht kommt.

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Simone Jakob
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